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Allgemein

Metal prices as an indicator of political change worldwide

Metallpreise als Indikator für politische Veränderungen weltweit

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Arndt Uhlendorff, CEO der Institute for Rare Earths and Metals AG, erklärt, warum es so wichtig ist, die Schwankungen der Metallpreise zu verfolgen und zu analysieren.

Durch die Beobachtung von Schwankungen der Metallpreise und das Verständnis von Mustern, die sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg etabliert haben, können wir Einblicke in globale Ereignisse gewinnen, zukünftige Entwicklungen abschätzen und fundierte Entscheidungen treffen – ob man kaufen, verkaufen oder den richtigen Preis bestimmen sollte.

Metallpreise sind in Zeiten erwarteter oder anhaltender militärischer Konflikte äußerst volatil. Diese Schwankungen resultieren aus einer Kombination wirtschaftlicher, geopolitischer und psychologischer Faktoren.

Gold spielt in Phasen wirtschaftlicher Instabilität oder geopolitischer Spannungen eine entscheidende Rolle. Staaten erhöhen oft ihre Goldreserven, da es als „sicherer Hafen“ gilt. Gold ist nicht an Finanzsysteme wie SWIFT gebunden, was Ländern ermöglicht, internationale Sanktionen zu umgehen. In Kriegszeiten oder während großer Konflikte kann Gold zum Bezahlen importierter Waffen, Lebensmittel und anderer lebenswichtiger Güter verwendet werden.

Während der Weltkriege erweiterten viele Länder ihre Goldreserven, da sie erkannten, dass ihre Währungen an Wert verlieren könnten. So stützten sich etwa Deutschland und die Vereinigten Staaten während des Ersten und Zweiten Weltkriegs stark auf Gold, um Rohstoffe zu erwerben.

In den letzten Jahren haben Länder wie Russland, China und Indien ihre Goldreserven deutlich ausgebaut. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit der Diversifizierung ihrer Reserven und der Vorbereitung auf mögliche wirtschaftliche Turbulenzen.

Während globaler Krisen – etwa der COVID-19-Pandemie oder zunehmender geopolitischer Spannungen – erreichten die Goldpreise Rekordhöhen und bestätigten damit erneut den Status des Edelmetalls als „sicherer Hafen“. Die Beobachtung der Goldpreise kann daher ein wichtiger Indikator zur Vorhersage geopolitischer Verschiebungen sowie der Preisentwicklung anderer Metalle und Metallprodukte sein.

Beispielsweise führten die nach dem Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2022 verhängten Sanktionen gegen Russland zu einem starken Anstieg der Palladium- und Nickelpreise, da Russland zu den größten Produzenten dieser Metalle gehört.

 

Nickel Cathode

Gold wire price 

DER ANSTIEG DER GOLDDRADPREISE ALS BEISPIEL FÜR EINE REAKTION AUF DIE EINFÜHRUNG UND AKTIVE ENTWICKLUNG VON TECHNOLOGIEN DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ (KI)

Der starke Anstieg des Golddrahtpreises im Jahr 2023 zeigt deutlich, wie technologische Innovationen – insbesondere die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) – die Nachfrage nach bestimmten Metallprodukten, die in Mikroelektronik und Halbleitern verwendet werden, antreiben können.

Die Preise für Golddraht blieben bis 2023 mit etwa 300 € pro 10 cm relativ stabil. Doch die großflächige Produktion von Chips und Hochleistungsrechnersystemen, in denen Gold beispielsweise in Leitern und Mikroschaltkreisen zum Einsatz kommt, führte zu einem deutlichen Preisanstieg, der sich schließlich bei rund 400 € pro 10 cm einpendelte.

Der Einfluss der KI-Entwicklung auf die Golddrahtpreise

Ein weiteres Beispiel für politische Maßnahmen, die den Weltmarkt stark beeinflussen, ist der massive Preisanstieg von Gallium, Germanium und Antimon im Sommer des vergangenen Jahres. Dieser fiel zeitlich mit Chinas Ankündigung von Exportbeschränkungen für seltene Metalle wie Gallium und Germanium zusammen – Rohstoffe, die für die US-amerikanische Mikroelektronikproduktion unverzichtbar sind.
Diese Maßnahmen waren eine Reaktion auf US-Sanktionen, die darauf abzielten, Chinas Mikroelektronikindustrie auszubremsen.

Das US-Verbot, Spitzentechnologien und Chips der nächsten Generation nach China zu exportieren, warf Chinas Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz, einschließlich militärischer KI-Anwendungenum mehrere Jahre zurück.
Da China über mehr als 80 % der weltweiten Germaniumproduktion verfügt und die US-Regierung kaum Galliumreserven besitzt, hatten diese Schritte weitreichende wirtschaftliche Folgen.

Nach der Verschärfung der Exportbeschränkungen stellte China den Export von Gallium und Germanium in die USA nahezu vollständig ein, was zu einem drastischen Preisanstieg führte:

  • Galliumpreise stiegen um 80 %,
  • Germaniumpreise verdoppelten sich.

Nach Schätzungen des U.S. Geological Survey könnte ein vollständiges Exportverbot dieser Materialien die US-Wirtschaft bis zu 3,4 Milliarden US-Dollar kosten. Während Washington versucht, seine Lieferketten zu diversifizieren, ist eine schnelle Lösung nicht in Sicht.

Die Auswirkungen chinesischer Exportbeschränkungen auf Antimon

Neben Gallium und Germanium verbot China im Jahr 2024 auch den Export antimonhaltiger Produkte in die USA.
China deckt etwa die Hälfte der weltweiten Antimonproduktion ab – ein Metall, das in der Rüstungsindustrie, insbesondere bei der Herstellung von Munition und Nuklearwaffen, eine zentrale Rolle spielt.

Germanium

 

Früher galt die Förderung von Antimon als unrentabel, doch bis November 2024 erreichte der Rotterdamer Antimonpreis rund 39.000 US-Dollar pro Tonne – mehr als das Dreifache des Preises zu Jahresbeginn.
Daraufhin kündigte das kanadische Unternehmen Spearmint Resources an, den Antimonabbau in New Brunswickwieder aufzunehmen. Dies signalisiert ein weltweites Interesse an der Erkundung und Entwicklung neuer Antimonvorkommen, da das Metall zunehmend strategische Bedeutung gewinnt.

Die Rolle seltener Erden und kleinerer Metalle in der globalen grünen Wirtschaft

Der weltweite Übergang zu einer „grünen“ Wirtschaft ist einer der Haupttreiber für den Preisanstieg vieler seltener Erden und sogenannter Minor Metals.
Da Länder ihre CO₂-Emissionen senken und auf erneuerbare Energien umstellen wollen, steigt der Bedarf an Metallen, die für die Herstellung von Solarzellen, Windturbinen und Batterien notwendig sind, rapide an.

Auch der rasche Ausbau der Elektromobilität erfordert große Mengen an Lithium, Kobalt, Nickel und anderen Seltenerdelementen für Batterien und Elektromotoren.
Die begrenzte Verfügbarkeit dieser Rohstoffe – meist konzentriert in nur wenigen Ländern wie China – sowie die hohen Kosten einer umweltgerechten Förderung treiben die Preise zusätzlich nach oben.
Darüber hinaus hat die strategische Bedeutung dieser Metalle für Zukunftstechnologien zu spekulativen Marktentwicklungen geführt.
Das Ergebnis: Die Preise für seltene und spezielle Metalle, die für die grüne Transformation zentral sind, sind weltweit stark gestiegen.

Nischenmärkte und Preisbildung seltener Rohstoffe

Neben den an Börsen gehandelten Metallen gibt es extrem seltene Mineralien, deren Preisbildung schwierig ist. Das liegt an seltenen Transaktioneneinzigartigen Eigenschaften und dem Fehlen eines standardisierten Marktes.

Ein herausragendes Beispiel ist Osmium, insbesondere das Isotop Osmium-187 – eines der seltensten und außergewöhnlichsten Materialien auf dem globalen Metallmarkt.
Kasachstan gilt als Hauptexporteur von Osmium-187, was dessen extreme Knappheit erklärt.

Da Osmium-187 aufgrund seiner Seltenheit und speziellen Gewinnungsanforderungen nicht an Börsen gehandeltwird, orientiert sich der Marktpreis an

  • Laborbewertungen (Qualität, Reinheit, Einzigartigkeit) und
  • Daten vergangener Transaktionen.

Diese individuelle Preisstruktur unterstreicht die strategische Bedeutung von Osmium-187 für Hochtechnologie- und wissenschaftliche Anwendungen, in denen das Element unersetzlich bleibt.

Antimony

Metall prices 2025

Die Metallpreisdatenbank des ISE

Seit über zehn Jahren unterhält das Institute for Rare Earth Elements and Metals AG (ISE) eine eigene Metallpreisdatenbank, die mehr als 19.500 Einträge umfasst.
Diese Datenbank basiert auf vielfältigen Quellen, darunter auch Insiderinformationen zu nicht börsengehandelten Metallen.

Zu den Nutzern des Überwachungssystems zählen Privatkundengroße Hersteller elektrischer Ausrüstungeninternationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaftenstaatliche Institutionen sowie weltweit führende Forschungseinrichtungen.
Der Zugriff auf das System erfolgt über die Website der ISE AG im Rahmen eines Jahresabonnements, das eine 24-stündige Testphase beinhaltet.
Die Daten werden täglich aktualisiert und können im CSV-Format exportiert werden.

Die Überwachung der Metallpreise hilft, Schlüsseltrends des technologischen Fortschritts zu erkennen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu verstehen. Sie ermöglicht es, wirtschaftliche Veränderungen frühzeitig abzuschätzen – ein unverzichtbares Instrument für Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Forscher gleichermaßen.

Über das Institute for Rare Earth Elements and Metals AG (ISE AG)

Die ISE AG, gegründet 2008, ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der hochpräzisen metallurgischen Analysen und der Lagerung von Metallen.
Der Hauptsitz befindet sich in der Schweiz, daneben unterhält das Unternehmen Büros in sechs Ländern und beschäftigt weltweit rund 80 Mitarbeiter.

Der Fokus der ISE AG liegt auf der Analyse von EdelmetallenSeltenerdmetallen und hochreinen Industrieprodukten.
Das Unternehmen betreibt moderne Hochsicherheitslager mit einer Gesamtfläche von über 8.000 m² in der Schweiz, die durch strenge Prüf- und Dokumentationsverfahren die Materialintegrität gewährleisten.

In den firmeneigenen Laboratorien kommen modernste Analysetechnologien wie

  • GD-MS (Glow Discharge Mass Spectrometry),
  • ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) und
  • XRF (Röntgenfluoreszenzanalyse)
    zum Einsatz. Diese Analysen erfolgen gemäß ISO-Normen.

Darüber hinaus bietet die ISE AG Bewertungs- und Auditdienste für Metalle an, die sich an den IFRS-13-Standardsorientieren.
Kunden erhalten Online-Zugang zu Echtzeitpreisen von über 19.500 Metallen und deren Produkten, was eine fundierte Entscheidungsfindung in einem dynamischen Marktumfeld ermöglicht.

Die ISE AG engagiert sich zudem aktiv in der Forschung, insbesondere im Bereich des Metallrecyclings, und arbeitet dabei mit internationalen Universitäten zusammen, um nachhaltige Verfahren zur Rückgewinnung kritischer Seltenerdmetalle und Minor Metals zu entwickeln.

Mit der Verbindung aus modernster Technologiehöchster Qualitätsstandards und einem klaren Bekenntnis zu nachhaltigem Ressourcenumgang gilt die ISE AG als verlässlicher Partner der metallurgischen Industrie.

 

 

 

 

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Seltene Erden: China sitzt fest im Sattel, trotz Millioneninvestitionen des Pentagon

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Die wichtigsten Produzierenden Minen 2023 - Quelle: ISE AG 

 

China wacht streng über seine dominante Stellung bei Seltenen Erden und der Herstellung von Dauermagneten, die für Klimatologien und das Militär relevant sind.Ein Asienexperte wanrt davor, dass China über versteckte Verpflechtungen Einfluss auf die noch kaum exestierende westliche Industrie ausübt.

Mike Pompeo reiste Ende Juni nach Barcelona. Nicht etwa um die kunstvollen Bauwerke Antoni Gaudís zu bewundern, sondern um den Jahreskongress der Rare Earth Industry Association (REIA) zu eröffnen. Der Ex-CIA-Chef ist Sonderberater von USA Rare Earth (USARE). Davor war er Außenminister unter Donald Trump, der im September 2020 den nationalen Notstand ausrief, weil die „unzumutbare Abhängigkeit der USA bei kritischen Mineralien von ausländischen Gegnern“ – gemeint ist China – eine außerordentliche Bedrohung darstelle.

Trump ist nicht mehr Präsident, aber seine Rohstoffpolitik führt Nachfolger Joe Biden weiter. Von den 35 für die USA kritischen Rohstoffen stechen die Seltenen Erden hervor. Auch für die EU sind Seltene Erden kritisch. Doch warum der ganze Rummel um diese Gruppe von 17 Elementen, die meist nur in kleinsten Mengen in Lautsprechern, Bildschirmen,Gläsern, Legierungen und Festplatten vorkommen? Das Argument lautet, dass mit dem massiven Ausbau von Klimatechnologien die Nachfrage exponentiell steigen wird. Gemeint sind vor allem Dauermagneten, die in Elektroautos und Windkraftanlagen verwendet werden.

Gefährliche Abhängigkeit von China 

China kontrolliert den Markt für die Förderung und Weiterverarbeitung der Seltenen Erden bis hin zur Herstellung von Dauermagneten. Für den Westen wird das zunehmend zum Problem, denn China nutzt seine Marktmacht und drosselt immer wieder Exporte, zuletzt im Frühjahr als Reaktion auf das von den USA, Japan und einigen EU-Staaten beschlossene Exportverbot für Halbleitertechnologien. Nun wird der Export von Gallium und Germanium mit Exportrestriktionen von Seiten Chinas begrenzt. Zu diesem Thema werden wir separat und ausführlich berichten.

Diese Abhängigkeit ist für die USA besonders ärgerlich. Bis in die 1980er Jahre waren die USA Hauptförderland von Seltenen Erden. „Doch China setzte eine aggressive Wirtschaftspolitik ein, um den Weltmarkt mit Seltenen Erden zu überschwemmen und Mitbewerber zu verdrängen.“ heißt es in Trumps Dekret von 2020. Heute importiert die Weltmacht 80 Prozent ihres Bedarfs aus China.

Auch das Know-how für Dauermagneten, stammt ursprünglich aus den USA. Heute muss es mühevoll von China zurückerobert werden. Eine Firma, die daran arbeitet, ist etwa Pompeos USARE, die eine vertikale Produktion von der Mine bis zu fertigen Permanentmagneten in Texas aufbauen will.

Tesla verzichtet auf Seltene Erden

Trotz der Bemühungen in den USA und der EU wieder mehr Kontrolle über die Produktion Seltener Erden und der nachgelagerten Industrie zu bekommen, meiden immer mehr Hersteller Elektromotoren auf Basis von Permanentmagneten. Die Gründe sind extreme Preisschwankungen, die Aussicht auf Knappheit sowie der umweltschädliche Abbau. BMW verzichtet bei seinen Elektromotoren der fünften Generation auf Neodym-Eisen-Bor-Magnete. Nissan und Renault wollen den Anteil der Motoren mit Dauermagneten reduzieren. Und E-Auto-Platzhirsch Tesla verzichtet bei seiner neuen Elektromotoren-Generation ganz auf Seltene Erden.

In der Windbranche ist der Anteil von Anlagen mit Dauermagneten in Deutschland gering. Bei Offshore-Anlagen, deren Ausbau massiv vorangetrieben wird, sind jedoch Modelle mit Dauermagneten aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit auf der Überholspur. Welcher Generatortyp sich in Windkraftanlagen durchsetzen wird, ist offen. Rohstoffsicherheit ist in der Branche jedenfalls ein großes Thema und wohl der Grund dafür, das deutsche Hersteller von Dauermagneten wieder abgerückt sind. Eine Ausnahme ist Marktführer für Onshore-Anlagen Enercon. Die Entwicklungen zeigen jedenfalls, dass Klimatechnologien nicht unbedingt die Nachfragetreiber für Seltene Erden sein müssen.

Weder sauber noch transparent

Die Windbranche und die Elektroautoindustrie werben mit sauberer Energie und Mobilität. Der Abbau Seltener Erden sowie die Herstellung von Permanentmagneten ist meist weder sehr sauber noch transparent. Die Herkunft der in Permanentmagneten verwendeten Seltenerdelemente kann nicht mit Sicherheit zurückverfolgt werden.

Dass China sich das Monopol für Seltene Erden sichern konnte, hängt auch mit dem lange Zeit laxen Umgang von Umweltschutz zusammen. Das hat Chinas Produkte unschlagbar günstig gemacht. Problematisch sind beim Abbau und der Verarbeitung nicht nur die Freisetzung radioaktiver Substanzen wie Thorium und Uran, sondern auch die Abbaumethoden, vor allem für die schweren Seltenen Erden. 

Tausende Giftbecken in Burmas Konfliktzonen

Kleine, runde Becken, gefüllt mit giftigem Wasser, übersäen in Chinas südöstlichen Provinz Jiangxi ganze Landschaften. Es handelt sich um zurückgelassene Laugen, in denen die Seltenerderze mit einem Chemiemix behandelt wurden. Tonnen an Ammoniumsulfaten und Ammoniumchlorid wurden noch bis vor wenigen Jahren direkt in den Boden injiziert, um an die begehrten schweren Seltenen Erden heran zu kommen. Die Rehabilitierung der Natur könnte bis zu 100 Jahre dauern. Die Kosten dafür beziffert die Regierung auf 5,5 Milliarden US-Dollar.

Die chinesische Regierung bemüht sich seit 2016 die Umweltprobleme beim Abbau Seltener Erden in den Griff zu bekommen. Minen wurden geschlossen, die Förderung gedrosselt und härter gegen illegalen Abbau vorgegangen. Doch mit der Schließung seiner Minen hat die globale Nachfrage nicht nachgelassen. Damit Chinas Raffinerien den Weltmarkt weiter beliefern können, beziehen sie den Stoff aus dem benachbarten Myanmar (Burma). Das Land ist in wenigen Jahren zu einem der größten Abbauländer für Seltene Erden avanciert. Milizgruppen, die der Militärdiktatur nahestehen, kontrollieren den Abbau – gemeinsam mit chinesischen Firmen. Die NGO Global Witness hat im März 2022 mit Hilfe von Satellitenbildern 300 verschiedene Standorte mit insgesamt 2.700 Becken für In-situ-Leaching verzeichnet. Die Schäden an der Umwelt und die Folgen für die dort lebenden Menschen sind verheerend.

Pentagon investiert Millionenbeträge

Die USA und die EU haben etwa zeitgleich ihre Rohstoffpolitik oben auf die Staatsagenden gebracht. Doch anders als in der EU, wo die Rohstoffsicherung mit dem Kampf gegen den Klimawandel begründet wird, geht es der US-Regierung vor allem um die nationale Sicherheit. Um den Abbau Seltener Erden und die nachgelagerte Industrie wieder ins Land zu holen, haben die USA bereits über 100 Millionen US-Dollar an öffentlichen Investitionen locker gemacht. Zuständig dafür ist das Pentagon, denn es sind vor allem Kampfjets und Atom-U-Boote, die Seltene Erden in rauen Mengen brauchen. In jedem F-35 Kampfjet stecken 420 Kilogramm, in einem Atom-U-Boot der Virginia-Klasse, von denen Australien letztes Jahr bei den USA fünf Stück bestellt hat, gar über vier Tonnen.

Bereits vor Trumps Weckruf hat das US-Unternehmen MP Materials die Mountain Pass-Mine 2017 übernommen und in Betrieb genommen. Unabhängig von China sind die USA damit aber noch lange nicht: in den ersten drei Quartalen 2022 beruhte MP Materials’ Umsatz nahezu vollständig auf dem Verkauf an das halbstaatliche chinesische Unternehmen Shenghe Resources, das gleichzeitig Minderheitseigentümer des US-Unternehmens ist.

China dominiert Seltene Erden nicht nur verkaufsseitig, sondern eben auch als Abnehmer. Das Besondere an dieser Industrie sei Chinas Präsenz auf jeder Stufe in der Lieferkette, was es anderen Ländern deutlich erschwert, einzusteigen, zitiert das Nachrichtenportal Quartz Andy Mok vom Center for China and Globalization. Das Pentagon bewilligte MP Materials daher 35 Millionen US-Dollar für den Bau einer Separationsanlage für schwere Seltene Erden – trotz chinesischer Beteiligung.

 

Seltene Erden - Anwendungsbereiche von Permamagneten. Quelle: ISE AG

 

Separationsanlagen in Texas

Lynas Rare Earths ist ein weiterer der rar gesäten Produzenten Seltener Erden außerhalb Chinas. Das Unternehmen betreibt im westaustralischen Mount Weld eine Mine und eine Separationsanlage für leichte Seltene Erden in Malaysien. Wegen der radioaktiven Abfälle, die beim Separationsprozess entstehen, droht Malaysien dem Werk die Betriebslizenz zu entziehen. Lynas kann bald auf seine fast fertige Anlage in Australien ausweichen. Außerdem plant Lynas gemeinsam mit der US-Chemiefirma Blue Line in Texas seine erste Separationsanlage für schwere Seltene Erden. Auch hier steht das Pentagon finanziell zur Seite und investierte 120 Millionen US-Dollar. Für eine weitere Separationsanlage für leichte Seltene Erden in Texas bekommt Lynas 30 Millionen US-Dollar.

Die chinesische Regierung wacht indes eifersüchtig über ihr Monopol, das sie sich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Westliche Bemühungen, die Kontrolle über Seltene Erden zurückzugewinnen, bleiben nicht unbeantwortet. So versuchte die staatliche China Nonferrous Metal Mining bereits 2009 die Mehrheit an Lynas zu übernehmen. Der Deal scheiterte an australischen Behörden. Heute greifen chinesische Akteure laut US-Verteidigungsministerium auch zu Desinformationskampagnen. So soll die Peking nahestehende Hackergruppe Dragonbridge gegen Lynas Stimmung im Netz gemacht haben.

1992 verlautbarte  Parteigeneralsekretär Deng Xiaoping „Der Nahe Osten hat Öl, China hat Seltene Erden“. Das langfristige Ziel der kommunistischen Partei ist der Sprung vom Rohstofflieferanten zum Technologieführer. Drei Jahre nach Dengs legendärem Satz übernahmen zwei staatliche chinesische Unternehmen mit Hilfe der US-amerikanischen Sextant Group den einzigen US-Hersteller von Permanentmagneten: die General Motors-Tochter Magnaquench. Damit sicherte sich China den Zugang zu wichtigen Patenten. Wenige Jahre später schlossen die neuen Eigentümer von Magnaquench bis 2000 alle US-Standorte, trotz anders lautender Abmachungen. Heute kontrolliert China über 90 Prozent der globalen Permanentmagnetenindustrie. Asienexperte Frank Jüris vom Estonian Foreign Policy Institute verweist auf die engen Verflechtungen der politischen Führung mit der Industrie: einer der Chefs der beiden chinesischen Firmen damals war Deng Xiaopings Schwiegersohn Zhang Hong.

Versteckte Verflechtungen mit China

In Estland steht die zweite nennenswerte Separationsanlage für Seltene Erden außerhalb Chinas. Silmet, ein Erbe aus Sowjetzeiten, gehört heute Neo Performance Materials (Neo). Das kanadische notierte Unternehmen plant eine Erweiterung der Anlage und will künftig auch Permanentmagneten herstellen. Silmet gehörte zuvor Molycorp, das 2008 gegründet wurde, mit dem Ziel die gesamte Lieferkette von der Mine bis zu Permanentmagneten in den USA wieder auf die Beine zu stellen. Molycorp baute die Mountain Pass-Mine wieder auf und kaufte Magnaquench von den Chinesen zurück. Doch Molycorp scheiterte als China den Markt 2015 mit Seltenen Erden schwemmte. Der Preisverfall zwang das US-Unternehmen in den Konkurs. Neo übernahm aus der Konkursmasse Magnaquench und Silmet.

Jüris betont, dass sowohl MP Materials als auch Neo mit China verflechtet sind. Neos australischer Mehrheitseigentümer Tattarang, der wiederum der Fortescue Metals Group gehört, kann auf langjährige enge Geschäftsbeziehungen zu China zurückblicken. Dass Neo als einziges westliches Unternehmen in dem Land Seltene Erden verarbeiten darf, sei ein weiteres Indiz für die engen Verflechtungen mit der Kommunistischen Partei. Magnaquench’ Forschungs- und Entwicklungsabteilung werde außerdem von Chen Zhongmin geleitet. Er sei zuvor bei Firmen tätig gewesen, die dem chinesischen Militär nahestehen. Jüris warnt, dass die chinesische Regierung über diese Verflechtungen theoretisch Einfluss auf die westliche Industrie ausüben kann, wenn dem nicht regulatorisch Einhalt geboten wird. 

Skandinavien bringt von China unabhängige Lieferkette voran 

Anfang des Jahres machte LKAB, Schwedens staatliches Eisenerzunternehmen, Schlagzeilen mit der Bekanntgabe des größten Vorkommen an Seltenen Erden in der EU. Da das Hauptabbauprodukt weiterhin Eisenerz sein wird, „macht es den Abbau Seltener Erden von volatilen Weltmarktpreisen unabhängig“, sagte LKAB-Sonderberater Bo Krogvig in einem Interview mit dem Tagesspiegel Background.

Um die Seltene Erden zu trennen, hat LKAB die Mehrheit von REEtec gekauft. Das norwegische Unternehmen will 2024 seine erste Separationsanlage in Betrieb nehmen. Das Erz dafür soll aus Kanada von Vital Metals kommen. Eine zweite Anlage soll 2026 für LKAB in Betrieb gehen, allerdings rechnet LKAB nicht vor 2030 mit dem Abbau der Seltenen Erden in Kiruna. An REEtech ist über Mercuria auch die US-Regierung beteiligt. Der deutsche Autozulieferer Schaeffler hat laut Reuters eine Liefervereinbarung mit den REEtec unterzeichnet. Es wäre somit die erste, von China gänzlich unabhängige Wertschöpfungskette. Viele Kenner zweifeln jedoch, dass es ohne China gehen wird. Schließlich werden dort weit über 90 Prozent der Permanentmagneten produziert. China bleibt somit vorerst der wichtigste Abnehmer von Seltenerdoxiden.

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Ausfuhrkontrollen auf Gallium- und Germanium: „China will verhandeln“

Chart Germanium metal 2013 bis 2023 

Germanium metal 99,99% delivered Europe - Source: ISE AG

 

Die im Sommer von China verhängten Ausfuhrkontrollen auf die Hochtechnologieelemente Gallium und Germanium versetzten die Wirtschaft in Panik. Dabei wolle China im Technologiekrieg mit diesem Schritt nur Verhandlungsspielraum gewinnen, so ein China-Kenner.

Gerade einmal 430 Tonnen Gallium und rund 225 Tonnen Germanium wurden 2022 weltweit produziert. Dennoch schreckten die von China im August eingeführten Exportkontrollen dieser beiden Schlüsselelemente die globale Wirtschaft auf. Grund für den Aufruhr ist die Verwendung von Gallium und Germanium in Hochtechnologien einerseits und die hohe Konzentration der Produktion in China andererseits. Insbesondere bei Gallium wird Chinas Monopol deutlich: „Von den 430 Tonnen wurden außerhalb Chinas zehn hergestellt. Es ist die größte Dominanz, die es bei einem einzelnen Element auf dem Planeten überhaupt gibt“, sagt Alastair Neill, China-Kenner und Rohstoffexperte am nordamerikanischen Critical Minerals Institute. Somit produziert China mittlerweile knapp 98 Prozent des Primärgalliums weltweit. Bei Germanium ist das Land schätzungsweise für über 80 Prozent der Primärproduktion verantwortlich.

Galliumarsenid wird in hochperformativen Chips und Halbleitern verwendet. Gallium hat außerdem die einzigartige Fähigkeit Elektrizität in Licht umzuwandeln, was es für die Optoelektronik so attraktiv macht. Es geht hier vor allem um die 5G-Technologie sowie ultraschnelle Glasfasernetze. Auch in Smartphones, Solarzellen und Satelliten kommt Gallium zum Einsatz. Obwohl sehr viel teurer als Silikonarsenid, das als Halbleiterwerkstoff am verbreitetsten ist, greifen Hersteller wie TSMC oder Compound Materials aus Sachsen zu Galliumarsenid.

Verhandlungsmasse im Technologiekrieg

Die Ausfuhrkontrollen begründete Pekings Führung mit der nationalen Sicherheit. Michael Harz, Geschäftsführer von Compound Materials, rechnet damit, dass Abnehmer nun Fragen wie Nutzer, Endverbraucher, Endanwendungen und dergleichen beantworten müssen. Er glaube nicht, dass China Interesse an einer Eskalation habe, denn China kaufe verarbeitete Gallium-Produkte auch zurück, sagte er dem MDR.

Neill, der sieben Jahre lang in China tätig war, bestätigt Harz’ Vermutung. „China kann auf diese Weise effektiv kontrollieren, wohin das Gallium geht.“ Er sieht hinter den Ausfuhrkontrollen nüchternes Kalkül und verweist auf das Verbot der USA, Chipfertigungsmaschinen nach China zu verkaufen. Dies bremse den Ausbau der 5G-Netze in China erheblich aus. Mit den Ausfuhrkontrollen auf Gallium und Germanium will sich China im Technologiekrieg mit den USA wohl Verhandlungsmasse verschaffen.

USA: Keine Gallium-Lagerbestände

Die USA erwischen die Ausfuhrkontrollen am falschen Fuss. „Zwar verfügt die US-Regierung über Vorräte beiGermanium, überraschenderweise aber nicht bei Gallium“, so Neill. Anders der Hersteller aus Sachsen: Compound Materials verfügt über Reserven, die für sechs Monate reichen, berichtet der MDR. Gleichzeitig ist der Markt für reines Galliummetall mit schätzungsweise 100 Millionen US-Dollar im Jahr so klein, dass ein Rückgang der Exporte in China wirtschaftlich kaum spürbar sein würde. Aufgrund der kleinen Größe des Marktes sei es für Unternehmen schwierig in neue Abbauvorhaben zu investieren.

Laut der Deutschen Rohstoffagentur (Dera) wird Germanium vorwiegend bei der Verhüttung von Zink- und Kupfersulfiderzen sowie aus Kohlen gewonnen. Gallium ist ein Beiprodukt der Aluminium- oder Zinkherstellung, wobei die Gewinnung aus Bauxit mit einem Anteil von 90 Prozent wirtschaftlich am bedeutendsten ist. Laut Statista war China 2022 nach Australien zweitgrößter Bauxitförderer der Welt und kann somit seinen Eigenverbrauch abdecken. Zu den Top-3-Produzenten gehört zudem auch Guinea, das auf den weltgrößten Bauxitvorkommen sitzt.

 

Gallium Metal 99,99% FOB China - Source: ISE AG

 

Wiederaufnahme der Galliumproduktion in Deutschland

Zu den fünf größten Importländern zählen neben den USA Indien, Japan, Südkorea und Taiwan. Laut Dera importierte Deutschland in den Jahren 2020 bis 2022 zwischen 40 und 60 Tonnen Gallium jährlich, wovon 50bis 60 Prozent aus China stammten. Der Rest kam hauptsächlich aus der Slowakei. Die bereits in den 1970er Jahren gegründete Firma CMK stellt in dem kleinen Ort Žarnovica Gallium und Galliumarsenid in eigens entwickelten Recyclingverfahren her.

Bis 2015 zählte die in Deutschland ansässige Firma Ingal Stade GmbH zum größten Galliumproduzenten außerhalb Chinas. Der Betrieb befand sich auf dem Gelände der Aluminium Oxid Stade GmbH (AOS Stade). Wegen eines Preisverfalls stellte Ingal Stade seinen Produktion 2016 ein und löste sich kurz darauf auf. Anfang 2021, als die Preise für Gallium wieder gestiegen sind, kündigte AOS Stade an, neben seiner Aluminiumproduktion, die Galliumherstellung bis Ende 2021 wiederaufzunehmen. Dies ist jedoch bis heute nicht geschehen und die Firma gab auch auf Anfrage des Instituts für Seltene Erden keinen Kommentar zum aktuellen Stand ab.

Bauxit von Conakry nach Stade

2022 berichtete das Neue Stader Wochenblatt, dass AOS Stade beim Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg eine Aufstockung der Erdwälle seiner Rotschlammdeponie von 16,5 auf 30 Meter beantragt hat. Derzeit wäre nur eine maximale Höhe von 21 Metern erlaubt. Die Deponie befindet sich etwa vier Kilometer westlich von der Elbe, wo AOS Stade sein Betriebsgelände samt Hafen hat. Das Bauxit bezieht das Unternehmen aus Guinea, wo 2021 ein Militärputsch stattfand. Seitdem führen Militärs das Land und der abgesetzte Präsident Alpha Condé steht unter Hausarrest. AOS Stades Konzernmutter ist Dadco, ein Aluminiumkonzern der dem britisch-kanadischen Geschäftsmann Victor Dadaleh gehört und dessen Unternehmenszentrale auf den Kanalinseln registriert ist. Dadco ist über den Aluminiumkonzern Halco, an dem es zehn Prozent der Anteile hält, an der Compagnie des Bauxites de Guinee (CBG), einem der beiden größten Bauxitförderern in Guinea, beteiligt.

Auch wenn in Kanada, den USA, Belgien sowie auch Russland Gallium und Germanium gewonnen werden, so kann laut Dera der Bedarf weder kurz- noch mittelfristig von diesen Ländern aufgefangen werden. Bislang plane China Exportkontrollen, aber kein Exportverbot, betont Dera-Expertin Maren Liedtke, die vor Panik warnt.

Gleichzeitig verfüge der Westen nicht über die Fähigkeit wie China, Bauxit aus verschiedenen Quellen an einen zentralen Ort zur Aufbereitung zu bringen, um so eine Massenproduktion für Gallium zu ermöglichen. „So eine Art der Zusammenarbeit bekommen wir hier im Westen, wo jede Firma für sich allein kämpft, nicht so gut hin“, so Neill.

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ISE AG eröffnet offenes Zolllager in Zürich / Embrach

 

Zoll Lager Embrach

Luzern, 26.06.2024 - es freut uns ganz besonders Ihnen bekannt geben zu dürfen, dass wir ab dem heutigen Tage ein eigenes offenes Zolllager in Embrach bei Zürich führen. In Sammellagern, Einzellagern und Hochsicherheitstresoren und -Räumen kann alles an Metallen und Edelmetallen gelagert werden was nicht giftig, brennbar oder explosiv ist. Wir verfügen über Lagermöglichkeiten sowohl im Bereich der geschlossenen Freilager als auch im Bereich der offenen Freilager. Bei den geschlossenen Freilagern wird der Waren- und Personeneinlass und -Auslass durch den Schweizer Zoll festgehalten und geregelt. Bei einem offenen Freilager berichtet der Lagerhalter dem Zoll über alle Ein- und Ausgänge der Waren. Die geschlossenen Freilagerflächen sind GRASP zertifiziert. Mit nur 8Km Distanz zum Flughafen Zürich Kloten sind unsere Lagerflächen sehr Verkehrsgünstig gelegen. Einen Transport von Kloten nach Embrach übernehmen wir für sie gerne kostenlos als Service. Safekeeping Receipts werden direkt vom ISE AG ausgestellt und beinhalten so eine Referenz auf Ihre vom ISE AG erstellte Dokumentationen. Ihre Dokumentation ist somit in sich rund und schlüssig. Unsere Lagerräume sind zugänglich von Montag bis Donnerstags 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Als weiteren Service sind wir nun auch in der Lage uns um Ihre Logistik zu kümmern. Egal wo Ihre Ware auf der Welt abgeholt werden soll, egal wohin Ihre Ware gebracht werden soll, wir sind der richtige Ansprechpartner für Ihre anspruchsvolle Metalllogistik. Wir verladen, Im- und Exportieren, verzollen und lagern ein.  So können wir Ihre Ware auch bei Ihnen abholen, in unser Lager bringen , eine Inspektion und Sample taking durchführen und ihnen die Ware wieder zurück bringen. Am Ende erhalten Sie eine verlässlich anerkannte Dokumentation und haben Ihre Ware dennoch in Ihrer Nähe.

In unseren eigenen Produktionshallen direkt bei unserem Lager sind wir in der Lage Ihre metallischen Pulver aufzubereiten. Alle Metallpulver haben eine Gemeinsamkeit, sie fangen nach einer spezifischen Zeit an zu oxidieren und verklumpen dadurch. Die Pulver verlieren dadurch Ihre Eigenschaft und somit auch Ihren Preis. Alle metallischen Pulver sollten alle 10 Jahre aufbereitet werden, wenn diese in verschliessbaren Behältern unter Argon lagern. Pulver in verschweißten Glasampullen halten mehrere Jahrzehnt. Gerne beraten wir sie, wie wir Ihre Ware für sie wieder aufbereiten können um sie weitere 10 Jahre sorgenfrei lagern zu können.

Das Institut für seltene Erden und Metalle AG in der Schweiz ist Ihr zuverlässiger Partner für Ihren Metalltransport, -Lagerung, -Analyse, -Bewertung und -Aufbereitung, damit die Wertbeständigkeit auch über Jahrzehnte erhalten bleibt.

Ihr Kontakt zum ISE AG: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder +41 41 5 11 11 20

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