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Allgemein

Bauxit

Bauxit

Bauxit

Bauxit ist ein Aluminiumerz, das vorwiegend aus den Aluminiummineralen Gibbsit (Hydrargillit), Diaspor, ferner den Eisenoxiden Hämatit Fe2O3 und Goethit FeO(OH), dem Tonmineral Kaolinit und geringen Anteilen des Titanoxids Anatas TiO2 besteht. Ein sehr ähnliches Gestein, allerdings mit höherem Gehalt an Hämatit (also Eisen), ist Laterit. Seinen Namen verdankt Bauxit seinem ersten Fundort Les Baux-de-Provence in Südfrankreich, wo es 1821 von Pierre Berthier entdeckt wurde. In Österreich wurde über 80 Jahre lang bis 1964 bei Unterlaussa im Gebiet des heutigen Nationalparks Kalkalpen Bauxit abgebaut. Weitere Vorkommen gab es in Glanegg in Kärnten sowie in Großgmain in Salzburg.

 

  • Entstehung

    In den Geowissenschaften werden Lateritbauxite (Silikatbauxite) von den Karstbauxiten (Karbonatbauxite) unterschieden. Die schon früh entdeckten Karbonatbauxite liegen in Europa überwiegend über Karbonatgesteinen (Kalke und Dolomite), wo sie durch lateritische Verwitterung tonreicher Einlagerungen beziehungsweise tonreicher Lösungsrückstände entstanden. Die wirtschaftliche Bedeutung der Karbonatbauxite hat gegenüber den Lateritbauxiten stark abgenommen.

     

    Die Lateritbauxite liegen in zahlreichen Ländern des gesamten Tropengürtels. Sie entstanden durch lateritische Verwitterung ganz unterschiedlicher silikatischer Gesteine wie Granit, Gneis, Basalt, Syenit, Ton und Tonschiefer. Gegenüber eisenreichen Lateritdecken bilden sich Bauxite bei besonders intensiver Verwitterung und erhöhter Drainage, die eine Auflösung von Kaolinit unter Bildung von Gibbsit ermöglicht. Das dabei auftretende Auswaschen von nicht aluminiumhaltigen Verbindungen findet in tropischen Klimazonen besonders effektiv statt, da sich in ihnen lange Regen- und Trockenzeiten abwechseln. In den Lagerstätten liegen die aluminiumreichsten Bereiche häufig unter einer eisenreicheren Oberflächenschicht. Im Gegensatz zu den Karbonatbauxiten tritt als Al-Mineral fast ausschließlich in Gibbsit auf.

  • Vorkommen & Gewinnung

    Die bedeutendsten Förderländer sind Australien, China, Brasilien, Guinea, Jamaika und Indien. Kamerun hat mit neu entdeckten großen Vorkommen von 500 bis 700 Mio. t die Möglichkeit aufzuschließen. Weitere Vorkommen befinden sich unter anderem in Russland, Venezuela und Suriname. In Europa finden sich die wichtigsten Abbaustätten in Griechenland, Ungarn und Frankreich. Die aus heutiger Sicht wirtschaftlich abbauwürdigen gesicherten Bauxitvorkommen dürften den Bedarf auch bei steigender Produktion langfristig decken. Bauxit wird überwiegend im Tagebau gefördert. Dabei werden im Idealfall die durch den Abbau freigesetzten humushaltigen Erdschichten im Sinne einer nachhaltigen, umweltgerechten Entwicklung zunächst zwischengelagert und später zur Rekultivierung verwendet. 2017 betrug die weltweite Fördermenge 300 Millionen Tonnen. Die größten Produzenten sind Australien (83 Mio. Tonnen), China (68 Mio. Tonnen), Guinea (45 Mio. Tonnen), Brasilien (36 Mio. Tonnen) und Indien (27 Mio. Tonnen).

     

     

     

  • Verarbeitung

    Aus etwa 95 % des abgebauten Bauxits wird Aluminium produziert. Geringe Mengen dienen bei günstiger Zusammensetzung der Herstellung von Al-Chemikalien und Schleifmitteln. Eisenarme Varietäten werden als gesinterter Rohstoff in feuerfesten Werkstoffen eingesetzt. Durch den Sinterprozess (Sintern) entwässert Bauxit vollständig und wird in α-Korund umgewandelt. Ein Nebenprodukt der Aluminiumgewinnung ist Gallium.

    Zur Herstellung von metallischem Aluminium wird das Bauxit in Druckbehältern bei 150 bis 200 °C in Natronlauge erhitzt, wobei Aluminium als Aluminat in Lösung geht und vom eisenreichen Rückstand (Rotschlamm) abfiltriert wird (Bayer-Verfahren). Aus der Aluminatlauge scheidet sich beim Abkühlen und Zufügung von feinem Aluminiumhydroxid als Kristallisationskeim reiner Gibbsit ab, der durch Glühen in Aluminiumoxid Al2O3 umgewandelt wird. Das Aluminiumoxid wird unter Zusatz von Kryolith als Schmelzmittel bei etwa 1000 °C geschmolzen und in Elektrolysezellen bei hohem Energieeinsatz zu metallischem Aluminium reduziert (Hall-Héroult-Prozess, Schmelzflusselektrolyse).

    Allein bei dieser Reduktionsreaktion, die bei einer Spannung von etwa 5 Volt mit einer Anode aus Kohlenstoff stattfindet, werden pro kg Aluminium knapp 15 kWh Strom benötigt und rund 1,22 kg CO2 gebildet. Die Wiederaufbereitung von recyceltem Aluminium benötigt danach nur rund 5 % dieser elektrischen Energie.

ISE AG, Institut für seltene Erden und Metalle AG, Globale Metallpreise

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Audits

ISE real value audit

Bewertungs-Audit

Ein Audit ist ein 50-80 seitiger Bericht über Ihre Ware , Markt, das Marktumfeld, die Vorkommen, die Herstellung, die Verwendung, die Kunden und Besonderheiten.

Ein Audit errechnet den Gesamtwert Ihres Lots einer bestimmten  Ware. Wir bedienen uns hierbei den Vorgaben des IFRS13 zur Bewertung von Waren.

Auch bei unserem Audit weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Haftung für Geschäfte übernehmen, die aus deren Inhalt Gegenstand des Audit ist.

Das Audit wird in deutscher Sprache gefertigt. Es kann jedoch in jede weitere Sprache übersetzt werden. Je nach Ware benötigen wir 3-5 Wochen zur Erstellung. Geliefert wird das Audit als PDF und in drei gebundenen Exemplaren.

Folgende Dokumente werden für die Erstellung des Audits benötigt:
  • 1. Auftragserteilung PDF

  • 2. Wertermittlung ISE

  • 3. Analyse(n)

  • 4. Protokoll der Probenentnahme

  • 5. Lagerschein

  • 6. Import-/ Exportgenehmigungen (optional)

  • 7. Fotos

  • 8. Herkunftsnachweis

  • 9. Herstellerdatenblatt

  • 10. Packliste

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Microveredelung

Mikroveredlung von hochfeinen Pulvern

Die Haltbarkeit von Mikro- und Nanopulvern

In unserer modernen Zeit wird immer mehr mit hochfeinen Pulvern und Nanopulvern gearbeitet. Bei all den Vorteilen, die solche mit sich bringen, haben sie auch einen Nachteil. Durch ihre enorme Oberfläche sind sie um ein vielfaches mehr der Oxidation ausgesetzt als ihre Materialbrüder in Stangen-, Barren- oder Diskform. Wenn Pulver gut verpackt sind in einer hochwertigen PET-Flasche, mit Membran verschlossen und unter Argongas liegend, so halten sie sich aufrecht stehend 10-15 Jahre. Faktoren wie Feuchtigkeit, Licht, liegende Lagerung, minderwertige Gefässe, fehlende oder undichte Membranen usw. können diese Haltbarkeit verringern. Das Ende der Haltbarkeitszeit ist erkennbar durch kleine Korrosionen, die die üblicherweise sehr feinen Partikel zu grösseren verklumpen lassen. Sollte dies bemerkt werden, ist unverzügliches Handeln nötig, da sich Korrosion schnell und unaufhörlich ausbreitet. Nicht mehr zu rettendes, korrodiertes Pulver sieht meist aus wie Grafit.

Die Verpackungen von ultrafeinen Pulvern

Es gibt auch Pulver in Glasampullen, die im Inneren eine konstante Atmosphäre über Jahre hinweg erhalten. Dies hat Vor- und Nachteile. Für den Einsatz in der Industrie sind diese Verpackungen ungeeignet, da sich keine Glasampulle ohne Glasscherben auch im Inneren öffnen lässt. Die Industrie verwendet bevorzugt PET-Flaschen. Auch für den Transport mit dem Flugzeug sind PET-Flaschen sinnvoller als Glasampullen, da wesentlich leichter. Einige Pulver werden jedoch auch als Finanzinstrument eingesetzt, da ihre Wertigkeit über der des Goldpreises liegen kann. Hier verwendet man lieber Glasampullen, da das Pulver in dieser geschlossenen Atmosphäre fast unendlich lange ohne Wartungsarbeiten gelagert werden kann.

Die Mikroveredlung von hochfeinen Pulvern

Nachdem ein Pulver zehn Jahre gelagert wurde, sollte ab diesem Zeitpunkt alle zwei Jahre ein Analysetest inklusive Form- und Grössenbestimmung durchgeführt werden. Unter dem Raster-Elektronenmikroskop kann schnell erkannt werden, ob eine Oxidation eingesetzt hat. Sollte dies der Fall sein, darf nicht mehr allzu lange gewartet werden.

Im ersten Schritt wird das Pulver mit einem Ultraschall-Feinsieb auf eine vorgegebene Grösse gesiebt. Diese Grösse liegt meist zwischen 100 Nanometern und 50 Mikrometern. In der Praxis wird der Vorgang des Siebens meist mehrere Male wiederholt. Im Weiteren werden die Partikel mit einem Ultraschallgerät fragmentiert. So werden sie in der Grösse verkleinert und in Ihrer Form abgerundet. Auch dieser Vorgang ist mehrere Male zu wiederholen. Der dritte Schritt ist das Tumbeln in einem Argon-Vakuum-Tumbler. Unter einem konstanten Argonstrom werden die Partikel durchmischt. Dabei heftet sich das Argon an die einzelnen Partikel und bildet eine Art Folie um sie herum. Dies macht das Pulver weitere 10-15 Jahre haltbar. Zum Ende wird das aufbereitete Pulver in qualitativ hochwertige PET-Flaschen gefüllt, die verbleibenden ca. 10cm bis zum oberen Rand des PET-Behältnisses werden mit Argon, das schwerer als Luft ist, aufgefüllt, eine Membran schliesst das Argon sauber ein und ein Sicherheitsverschluss schützt den hochwertigen Inhalt in seiner neuen Verpackung. Die Flaschen werden anschliessend in ihre Box in ein Inlet gestellt, damit sie nicht umkippen können. Danach wird die Box neu versiegelt. Alle durchgeführten Arbeiten werden in einer Produktdokumentation zu Handen des Kunden festgehalten.

Das Endprodukt

Wenn es um die Behandlung, Aufbereitung und Verpackung von hochwertigen Pulvern geht, sparen wir nicht am Detail. Wir benutzen nur Marken-Flaschen, -Verschlüsse, -Boxen und -Inlets. Auch die Maschinen sind nur von namhaften Herstellern. Am Ende haben Sie ein professionell und sorgfältig verarbeitetes Produkt, hergestellt in der Schweiz.

 

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ISE Netzwerk

ISE Netzwerk

Die am häufigsten gestellte Frage an uns lautet:

Kaufen Sie Metalle?

Das Institut für Seltene Erden und Metalle AG kauft oder verkauft keine Metalle, allerdings bringen wir sehr gerne Kunden unseres Hauses zusammen.

Was steckt hinter diesem aussagekräftigen Satz?

Unser Kerngeschäft ist die Lagerung, Analyse und Bewertung von hochreinen Metallen. Sowohl als Lagerhalter, Analytik Labor als auch als Bewerter für Metalle sollten wir eine unangreifbare Distanz zum Markt haben. Wir achten daher stets sehr genau darauf, dass dies so IST und BLEIBT.

Zu unseren Kunden gehören Privatpersonen, nationale und internationale Firmen, Hersteller der Metallwaren, Finanzinstitute jeglicher Art, Wirtschaftsprüfer und sogar Staaten. Dies führt mit sich, dass die einen Waren haben und die anderen Waren suchen. Diese Parteien bringen wir sehr gerne zusammen und moderieren sogar bei deren Verkaufsverhandlungen. Damit wir immer distanziert und unabhängig auftreten fragen wir für diese Consultingarbeit lediglich 1% des Verkaufspreises, um unsere Kosten zu decken.

Allerdings bieten wir diesen Service ausschliesslich unseren Kunden an. Bis in das Jahr 2020 haben wir eine öffentliche Handelsplattform betrieben, die allen Marktteilnehmern zugänglich war. Letztlich war es eine Plattform von Vermittlern, die alles hatten, aber keine Ware und auch kein Geld. Daher haben wir uns entschlossen den Service einer Vermittlung weiter zu betreiben, jedoch nur im persönlich bekannten Ausmass. Das bedeutet in der Praxis, dass nur Waren angeboten werden, die in unserem Lager liegen, damit wir genau wissen wem die Ware gehört und dass es die Ware gibt. Es werden nur Waren angeboten, die eine Dokumentation vom ISE haben, damit wir genau wissen wieviel Ware es ist, in welchem Zustand sie ist, wo sie herkommt, wie alt sie ist, welche Qualität sie hat und welchen Preis sie hat. Dies machen wir, weil wir gerne wissen worüber wir sprechen. Es spart Ihre und unsere Zeit, wenn einfach alles so ist, wie es vorgegeben wird zu sein.

Das Netzwerk des ISE ist organisch innerhalb der letzten Jahrzehnte gewachsen. Zurzeit hat das ISE AG mehr als 500 aktive Kunden mit mehreren hundert Tonnen Lagerbestand, an hochreinen Metallen und deren Produkte.

Sollten Sie eine Ware aus unserem Bereich der hochreinen Metalle und seltenen Erden lagern, kaufen oder verkaufen wollen, so sind sie bei uns richtig. Alle Waren, die bei uns lagern haben eine ISE-Dokumentation. Als Käufer wissen sie ganz genau was sie bekommen und das sie bekommen. Als Verkäufer wissen sie genau, dass sie an der richtigen Stelle sind, um Ihre Waren bis zum Verkauf zu lagern und zu dokumentieren. Als Spekulant wissen sie, dass Ihre Waren beim ISE bestens möglich geschützt und gelagert sind und wenn es zum Verkauf kommt, sie über eine perfekte Dokumentation verfügen.

Das ISE kauft oder verkauft keine Metalle. Daher bedient sich das ISE zurzeit drei unabhängigen Metallhändlern in der Zentralschweiz. Dies hat für sie als Kunde den Vorteil, dass sie über Kontakte verkaufen, die bereits alle Compliance, KYC und GWG-Prüfungen über sich haben ergehen lassen. Das ISE hat mit seinen Partnern und den abgestimmten Verträgen ein klassisches Dreiecksverhältnis geschaffen, welches einen teuren Treuhänder erspart und dennoch Sicherheit allen Parteien bietet.

Sprechen sie uns an. Gerne finden wir auch für Ihre Metallprobleme eine Lösung.

Das ISE-Netzwerk verbindet Industrie, Händler und Experten im Bereich Metalle und Rohstoffe. Profitieren Sie von globalen Partnerschaften, Marktzugang, Supply-Chain-Kontakten und Expertenwissen für Handel, Bewertung, Logistik und strategische Projekte.

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