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ISE-Lager speziell für die Lagerung von Seltenen Erden

ISE AG eröffnet neues Hochsicherheitslager für Metall- und Edelmetall-Logistik in Embrach

Warehouse Embrach New 2025

Die ISE AG, Spezialistin für Metall- und Edelmetall-Logistik, Analytik und Bewertung, hat in Embrach bei Zürich ein weiteres offenes Freilager an einem neuen, modernen Standort bezogen. Der neue Lagerkomplex liegt nur rund 100 Meter von den bisherigen Standorten entfernt und setzt neue Maßstäbe in Sicherheit, Effizienz und Funktionalität.

Während ab Anfang 2026 nur noch sehr wenige Lagerflächen in Embrach für feine metallische Pulver zugelassen sind, wurde das neue ISE-Lager speziell für die Lagerung solcher feinen metallischen Pulver konzipiert. Damit reagiert die ISE AG auf den steigenden Bedarf nach spezialisierten Lagerlösungen in diesem sensiblen Bereich.

Das neue Lager bietet flexible Lagerlösungen für Metalle und Edelmetalle in offenen wie geschlossenen Bereichen. Die geschlossenen Zolllager sind GRASP-zertifiziert und unterliegen der direkten Überwachung durch die Schweizer Zollbehörden, während die offenen Zolllager von der ISE AG in Kooperation mit der Trans Sped AG verwaltet werden.
Ausgestattet mit modernster Alarm- und Videoüberwachung sowie in unmittelbarer Nähe zu Zoll- und Polizeigebäuden (nur 50 Meter entfernt), erfüllt das Lager höchste Sicherheitsanforderungen.

„Mit dem neuen Lagerstandort in Embrach bieten wir unseren Kunden nicht nur ein Plus an Sicherheit, sondern auch eine optimale Logistiklösung für den globalen Versand“, erklärt Arndt Uhlendorff, CEO und Verwaltungsrat der ISE AG. „Die verkehrsgünstige Lage – nur acht Kilometer vom Flughafen Zürich-Kloten entfernt – ermöglicht schnelle Transporte und effiziente Abläufe.“

Neben der Lagerung erweitert die ISE AG mit dem neuen Standort auch ihr Serviceangebot: Dazu gehören weltweite Transport- und ZollabwicklungInspektionen sowie die Aufbereitung metallischer Pulver. Die Safekeeping Receipts werden direkt durch die ISE AG ausgestellt und gewährleisten eine lückenlose, sichere Dokumentation der gelagerten Waren.

Neue Liefer- und Abholadresse ab sofort:
ISE AG / TRANS SPED AG
Lochackerstrasse 4/6
8424 Embrach, Schweiz

ISE Freezone storage Information (dem Link folgen)

Mit dem neuen Hochsicherheitslager unterstreicht die ISE AG ihre Position als verlässlicher Partner für die langfristige Werterhaltung und sichere Lagerung von Metallen und Edelmetallen.

Für weitere Informationen steht das Team der ISE AG unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder telefonisch unter +41 41 5 11 11 20 zur Verfügung.

ISE AG – Luzern 18 Nov 2025

ISE AG Opens New High-Security Warehouse for Metal and Precious Metal Logistics in Embrach / Zurich

Warehouse Embrach New 2025

ISE AG, a specialist in metal and precious metal logistics, analytics and valuation, has relocated one of its open bonded warehouses in Embrach, near Zurich, to a new, state-of-the-art facility. Situated only about 100 metres from the company’s previous premises, the new warehouse complex sets new standards in security, efficiency and functionality.

From the beginning of 2026, only a very limited number of warehouse spaces in Embrach will remain approved for fine metallic powders. The new ISE facility has been specifically designed to store such fine metallic powders, addressing the growing demand for specialised storage solutions in this field.

The warehouse offers flexible storage options for metals and precious metals in both open and closed bonded freezone areas. The closed bonded freezones are GRASP-certified and are under the direct supervision of the Swiss Customs Authority, while the open bonded warehouses are operated by ISE AG in cooperation with Trans Sped AG.
Equipped with the latest alarm and video surveillance systems and located just 50 metres from customs and police buildings, the site meets the highest security standards.

“With the new facility in Embrach, we are offering our clients not only enhanced security but also an optimal logistics solution for global shipping,” says Arndt Uhlendorff, CEO and Chairman of the Board of ISE AG. “The convenient location – only eight kilometres from Zurich-Kloten Airport – enables fast transport and efficient operations.”

Alongside storage, ISE AG is also expanding its range of services with the new site, offering worldwide transport and customs clearanceinspection and refinement of metallic powdersSafekeeping Receipts are issued directly by ISE AG, ensuring traceable and secure documentation of all stored goods.

New delivery and collection address (effective immediately):
ISE AG / TRANS SPED AG
Lochackerstrasse 4/6
8424 Embrach, Switzerland

ISE Freezone storage (follow the link)

With this new high-security warehouse, ISE AG reinforces its position as a reliable partner for the long-term preservation and secure storage of metals and precious metals.

For further information, the ISE AG team is available at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or by phone at +41 41 5 11 11 20.

ISE AG - Luzern, 18 Nov 2025

Nickel

Ni • Ordnungszahl 28

Nickel

Nickel ist ein silbrig-weißes Metall. Es ist hart, schmiedbar, duktil. Nickel ist bei Raumtemperatur gegen Luft und Wasser sehr beständig. Verdünnte Säuren greifen Nickel nur sehr langsam an.

Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit ist Nickel als Legierung in Stahl bedeutend. Zwei Drittel des Nickelbedarfs kommen aus der Stahlindustrie. Die Verwendung in Batteriekathoden ist ein weiterer wichtiger Bereich für Nickel.

Das wichtigste Abbauland ist Indonesien, das 80 Prozent des Weltbedarfs deckt.

In Indonesien befindet sich auch die größte Mine der Welt: die Weda Bay-Mine wird von einem Joint-Venture zwischen dem chinesischen Stahlriesen Tsingshan, Eramet aus Frankreich und dem indonesischem Staat betrieben.

Tsingshan, einer der weltgrößten Stahlkonzerne, ist der größte Nickelproduzent.

  • Geschichte

    Bereits im Altertum war Nickel verbreitet, allerdings nicht bewusst. Syrische Bronze von 3300 v. Chr. enthielt Nickelanteile von zwei Prozent, die wohl aus dem Kupfer- oder Zinnerz stammten. In chinesischen Schriften wird zwischen 1700 und 1400 v. Chr. „weißes Kupfer“ (Neusilber) erwähnt.

    Nickel wurde erstmals 1751 von Axel Frederic Cronstedt rein dargestellt und nach dem Mineral Kupfernickel (schwedisch kopparnickel, heute Nickelin) benannt, in dem er das bis dahin unbekannte Metall fand. Die Bezeichnung Kupfernickel verdankte der Rohstoff mittelalterlichen Bergleuten aus dem Erzgebirge, die ihren Fund für Kupfererz hielten. Weil sich daraus aber kein Kupfer gewinnen ließ, glaubten sie, dass es von Berggeistern („Nickeln“) verflucht war. Eine ähnliche Etymologie findet sich bei Cobalt („Kobold“), das oft mit Nickel vergesellschaftet sein kann.

    Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Nickel in der Münzprägung verwendet. Die erste Münze aus reinem Nickel wurde 1881 geprägt.

    1889 entwickelte James Riley nickelhaltige Stähle.

  • Verwendung

    Etwa zwei Drittel des produzierten Nickels gehen in die Stahlindustrie. Nickel erhöht die Korrosionsbeständigkeit, Zähigkeit und Hitzebeständigkeit von Stahl.

    Die steigende Nickelnachfrage ist jedoch auf die Batterieindustrie zurückzuführen. Nickel ist ein wichtiger Bestandteil in den Kathoden von Lithium-Ionen-Akkus für elektrisch betriebene Autos. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2030 über 30 Prozent der Nickelnachfrage aus der Batterieindustrie kommen wird.

    Weitere Anwendungen für Nickel sind Superlegierungen für die Flug- und Raumfahrtindustrie sowie normale Legierungen für Anlagen in der chemischen Industrie.

  • Vorkommen, Abbau, Gewinnung

    Nickel kann aus sulfidischen oder lateritischen Erzen wirtschaftlich abgebaut werden, wobei über drei Viertel aus lateritischen Erzen gewonnen werden, die vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten anzutreffen sind. Sulfiderze haben zwar einen bessern Nickelgehalt, Lateriterze lassen sich jedoch günstiger abbauen. Allerdings werden größere Flächen beansprucht und der Abbau in tropischen Gebieten stellt Risiken für die Biodiversität dar.

    Zu den wichtigsten lateritischen Erzen gehören Garnierit und Limonit.
    Pentlandit ist die Hauptquelle sulfidischer Nickellagerstätten.

    Nickelvorkommen sind oft mit Cobalt vergesellschaftet.

    Das mit Abstand führende Abbauland ist Indonesien, wo Lateriterze abgebaut werden. Die indonesische Nickelindustrie ist eng verwoben mit chinesischen Unternehmen, die vor Ort zahlreiche Nickelhütten und -raffinerien betreiben (Indonesia Morowali Industrial Park, Indonesia Weda Bay Industrial Park). Indonesien verfügt über die größten Nickelreserven auf der Welt.

    Die Philippinen sind der zweitgrößte Nickelförderer. Auch hier werden Lateriterze abgebaut.

    Die Weda Bay-Mine auf der indonesischen Insel Halmahera ist die größte Mine der Welt. Sie gehört einem Joint-Venture zwischen Tsingshan, Eramet und dem indonesischem Staatsunternehmen PT Antam Tbk.

    Der Stahlriese Tsingshan Holding Group aus China ist der weltgrößte Nickelproduzent. Norilsk Nickel in Russland ist der größte Hersteller von hochreinem Nickel. An dritter Stelle steht der brasilianischen Bergbauriese Vale.

    Die globale Jahresproduktion von Nickel beträgt ungefähr 3,5 Millionen Tonnen. Tendenz steigend wegen der Nachfrage aus der Batterieindustrie.

  • Substitution

    Nickelarme, Duplex- oder ultrahochchromhaltige Edelstähle werden im Bauwesen durch austenitische Stähle (Stahl mit über 8 Prozent Nickelanteil) ersetzt.
    In der Energieerzeugungs- und Petrochemieindustrie werden manchmal nickelfreie Spezialstähle anstelle von Edelstahl eingesetzt.
    Titanlegierungen können in korrosiven chemischen Umgebungen Nickelmetall oder Nickelbasislegierungen ersetzen.