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ISE AG Switzerland

Die EU und Elektromobilität: Ein nicht zu Ende gedachtes Drama

**Image protected by ISE AG – Lucerne**

Europas Unentschlossenheit bei der Elektromobilität bringt der Autoindustrie keinen Wettbewerbsvorteil. Entscheidend ist der Zugang zu Rohstoffen, an denen auch die Energiewende hängt. Die Kontrolle über sie liegt nach wie vor in weiter Ferne: in China.

Globaler Vorreiter bei der Elektromobilität ist ausgerechnet ein Land, das vom Öl- und Gasgeschäft lebt: Norwegen. Doch das ist nicht die einzige Kuriosität in Sachen Autopolitik. 2023 beschloss die EU de facto das Aus für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab 2035, um nach nur 19 Monaten einen Salto rückwärts zu springen. Auf Druck der Autoindustriegemeinsam mit Deutschland, Italien und den osteuropäischen Mitgliedsländern.

Das ist insofern kurios, weil das Festhalten am Verbrennungsmotor bei Herstellern zu höheren Kosten führt, wenn Verbrenner- und Elektro-Plattformen parallel betrieben werden müssen.Nach einem Wettbewerbsvorteil gegenüber chinesischen Mitbewerbern klingt das nicht. Die politische Kehrtwende ist außerdem das Gegenteil einer für Industrie und Investoren so wichtigen klaren Politik, die für Planungssicherheit sorgt. Für die Autoindustrie, die in langen Zyklen von bis zu 15 Jahren plant, gilt das ganz besonders. 

Es stellt sich aber noch eine ganz andere, grundsätzliche Frage: ist ein hundertprozentiger Umstieg auf Elektromobilität überhaupt möglich? Theoretisch ja, laut Künstlicher Intelligenz. Doch in der Praxis fällt die Antwort derzeit eher negativ aus, betrachtet man die Versorgung mit den dafür notwendigen Rohstoffen und mit sauberem Strom.

Zahnlose Rohstoffpolitik der EU

Anfang Februar veröffentlichte der Europäische Rechnungshof einen Bericht, in dem er die EU-Rohstoffpolitik unter die Lupe nahm. 2023 verabschiedete die EU ein Gesetz über kritische Rohstoffe, in dem allerlei Massnahmen festgelegt sind, mit dem Ziel, die übergroße Abhängigkeit von China und wenigen anderen Ländern bei Rohstoffen wie Lithium, Kobalt, Nickel oder Seltenen Erden zu überwinden. Zahn- und planlos lautete das vernichtende Urteil der Rechnungshofprüfer über Europas Rohstoffstrategie.

Die Weltbank prognostiziert, dass sich durch die grüne Wende der Bedarf an Rohstoffen bis 2050 verfünffachen wird. Ausgehend von 2020 rechnet die EU-Kommission, dass der Bedarf etwa an Lithium bis 2030 um das 18-Fache und der von Kobalt um das Fünffache ansteigen wird. Drei Viertel des Rohstoffbedarfs wird von den EU-Ländern jedoch importiert. 

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Hohe Verluste wegen Mangel an Seltenen Erden  

Trotzdem haben es die Regierungen versäumt, ihre vollmundigen Ankündigungen bei den Klimazielen auch materiell abzusichern. Wenn China will, dann würgt es einfach die europäische Industrie ab. Und es will, wie die Exportbeschränkungen auf Seltene Erden(Permanentmagneten), Galliumund Germanium (Computerchips) in den vergangenen zwei Jahren gezeigt haben. 

Thomas Krümmer, Experte für Seltene Erden und Autor des „Rare Earths Observer“ schätzt die direkten und indirekten wirtschaftlichen Einbußen durch Chinas Restriktionen bei Seltenen Erden auf mindestens zehn Prozent der globalen Wirtschaftskraft. All das ist eigentlich schon seit 2010 bekannt, als China zum ersten Mal die Daumenschrauben anzog und die erste Seltenerdkrise auslöste — was übrigens zur Gründung des Instituts für Seltene Erden geführt hat. 

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Bis zu 240 Terrawattstunden mehr Strom nötig

Und wie sieht es bei der Versorgung mit sauberen Strom aus? 2024 waren 260 Millionen Autos auf den Straßen in der EU unterwegs. Davon sind nur drei Prozent rein elektrisch betrieben, was acht Millionen entspricht. Sie verbrauchen rund 16 Terawattstunden (TWh) Strom im Jahr. Der gesamte Stromverbrauch der EU-27 lag bei 2732 TWh. Etwa 1000 TWh oder 40 Prozent des Stroms kamen dabei aus erneuerbaren Energiequellen.

Eine Studie des Fraunhofer ISI und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC sagen bis 2040 einen Anstieg des Anteils von E-Autos auf 30 Prozent voraus, was einem zusätzlichen Strombedarf von ungefähr 240 TWh entsprechen würde. Um diesen zusätzlichen Strom mit sauberen Energien zu erzeugen, müssen etwa 120 bis 160 Gigawatt (GW) an neuer Wind- und Solarkapazität installiert werden.

Allerdings wird nicht nur der Verkehr elektrifiziert, sondern auch energieintensive Industrien, Heizsysteme für Wohnraum (Wärmepumpen) und nicht zuletzt sorgen Datenzentren für eine massive Erhöhung des Strombedarfs, der sich also insgesamt um 30 bis 50 Prozent erhöhen könnte. Das wären dann bereits 800 bis 1350 TWh mehr als heute. Um diesen zusätzlichen Strombedarf mit Erneuerbaren zu decken, müssten in den kommenden 15 Jahren 470 bis 790 GW an erneuerbaren Stromkapazitäten installiert werden.

Nadelöhr Netzausbau

2025 wurden in der EU laut ersten Schätzungen 85 GW an neuen Wind- und Solarkapazität zugebaut. Setzt sich der Ausbau in diesem Rhythmus fort, könnte die EU ihre Ziele realistisch erreichen. 

Aber Solarpaneele und Windräder sind nicht die einzige Bedingung für die grüne Energiewende. Der Ausbau der Netzinfrastruktur, von Speicherkapazitäten und die Implementierung intelligenter Steuerungssysteme sind weitere wichtige Pfeiler, damit der erzeugte grüne Strom dort ankommt, wo er gebraucht wird und um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Auch der Ausbau grenzüberschreitender Kapazitäten spielt eine wichtige Rolle. Der massive Blackout in Spanien, Vorreiterland bei der erneuerbaren Stromerzeugung, veranschaulicht aber auch, welche schwerwiegenden Folgen ein schleppender Ausbau der heimischen und grenzüberschreitenden Netzinfrastruktur haben kann.

Mehr Rohstoffbedarf für Strominfrastruktur

Die benötigten Investitionen in die Stromnetze in der EU belaufen sich bis 2040 auf 1,1 Billionen Euro, was jährlich 74 Milliarden Euro entspricht. Das wiederum bedeutet ins Stoffliche übersetzt viele Tonnen Stahl und tausende Kilometer an Kupferkabeln. Für den massiven Ausbau mit Windrädern und Solarpanelen sind massive Mengen an kritischen Rohstoffen wie Seltene Erden, Silizium, Indium oder Selennötig und für Batteriespeicher Lithium, Graphit, Kobaltund Nickel.

Hier schließt sich wieder der Kreis und wir landen beim Thema Rohstoffabhängigkeit der EU und  dem vernichtenden Rechnungshofurteil: „Keine solide Strategie“. Es bleibt also offen, wie die EU neben der Verkehrswende auch die Energiewende schaffen will, wenn sie die dafür benötigten Rohstoffe nicht sichern kann. Vielleicht steht hinter dem Schlingerkurs beim Verbrenner-Aus, die leise Vermutung der Politik, dass die EU den Abstand im Wettlauf um kritische Mineralien wohl nicht mehr aufholen wird können.

Februar 2026 – Arndt Uhlendorff für 

Februar 2026 – Arndt Uhlendorff für 

Institut für seltene Erden und Metalle AG

Institut für seltene Erden und Metalle AG

ISE AG eröffnet neues Hochsicherheitslager für Metall- und Edelmetall-Logistik in Embrach

Warehouse Embrach New 2025

Die ISE AG, Spezialistin für Metall- und Edelmetall-Logistik, Analytik und Bewertung, hat in Embrach bei Zürich ein weiteres offenes Freilager an einem neuen, modernen Standort bezogen. Der neue Lagerkomplex liegt nur rund 100 Meter von den bisherigen Standorten entfernt und setzt neue Maßstäbe in Sicherheit, Effizienz und Funktionalität.

Während ab Anfang 2026 nur noch sehr wenige Lagerflächen in Embrach für feine metallische Pulver zugelassen sind, wurde das neue ISE-Lager speziell für die Lagerung solcher feinen metallischen Pulver konzipiert. Damit reagiert die ISE AG auf den steigenden Bedarf nach spezialisierten Lagerlösungen in diesem sensiblen Bereich.

Das neue Lager bietet flexible Lagerlösungen für Metalle und Edelmetalle in offenen wie geschlossenen Bereichen. Die geschlossenen Zolllager sind GRASP-zertifiziert und unterliegen der direkten Überwachung durch die Schweizer Zollbehörden, während die offenen Zolllager von der ISE AG in Kooperation mit der Trans Sped AG verwaltet werden.
Ausgestattet mit modernster Alarm- und Videoüberwachung sowie in unmittelbarer Nähe zu Zoll- und Polizeigebäuden (nur 50 Meter entfernt), erfüllt das Lager höchste Sicherheitsanforderungen.

„Mit dem neuen Lagerstandort in Embrach bieten wir unseren Kunden nicht nur ein Plus an Sicherheit, sondern auch eine optimale Logistiklösung für den globalen Versand“, erklärt Arndt Uhlendorff, CEO und Verwaltungsrat der ISE AG. „Die verkehrsgünstige Lage – nur acht Kilometer vom Flughafen Zürich-Kloten entfernt – ermöglicht schnelle Transporte und effiziente Abläufe.“

Neben der Lagerung erweitert die ISE AG mit dem neuen Standort auch ihr Serviceangebot: Dazu gehören weltweite Transport- und ZollabwicklungInspektionen sowie die Aufbereitung metallischer Pulver. Die Safekeeping Receipts werden direkt durch die ISE AG ausgestellt und gewährleisten eine lückenlose, sichere Dokumentation der gelagerten Waren.

Neue Liefer- und Abholadresse ab sofort:
ISE AG / TRANS SPED AG
Lochackerstrasse 4/6
8424 Embrach, Schweiz

ISE Freezone storage Information (dem Link folgen)

Mit dem neuen Hochsicherheitslager unterstreicht die ISE AG ihre Position als verlässlicher Partner für die langfristige Werterhaltung und sichere Lagerung von Metallen und Edelmetallen.

Für weitere Informationen steht das Team der ISE AG unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder telefonisch unter +41 41 5 11 11 20 zur Verfügung.

ISE AG – Luzern 18 Nov 2025

ISE AG Opens New High-Security Warehouse for Metal and Precious Metal Logistics in Embrach / Zurich

Warehouse Embrach New 2025

ISE AG, a specialist in metal and precious metal logistics, analytics and valuation, has relocated one of its open bonded warehouses in Embrach, near Zurich, to a new, state-of-the-art facility. Situated only about 100 metres from the company’s previous premises, the new warehouse complex sets new standards in security, efficiency and functionality.

From the beginning of 2026, only a very limited number of warehouse spaces in Embrach will remain approved for fine metallic powders. The new ISE facility has been specifically designed to store such fine metallic powders, addressing the growing demand for specialised storage solutions in this field.

The warehouse offers flexible storage options for metals and precious metals in both open and closed bonded freezone areas. The closed bonded freezones are GRASP-certified and are under the direct supervision of the Swiss Customs Authority, while the open bonded warehouses are operated by ISE AG in cooperation with Trans Sped AG.
Equipped with the latest alarm and video surveillance systems and located just 50 metres from customs and police buildings, the site meets the highest security standards.

“With the new facility in Embrach, we are offering our clients not only enhanced security but also an optimal logistics solution for global shipping,” says Arndt Uhlendorff, CEO and Chairman of the Board of ISE AG. “The convenient location – only eight kilometres from Zurich-Kloten Airport – enables fast transport and efficient operations.”

Alongside storage, ISE AG is also expanding its range of services with the new site, offering worldwide transport and customs clearanceinspection and refinement of metallic powdersSafekeeping Receipts are issued directly by ISE AG, ensuring traceable and secure documentation of all stored goods.

New delivery and collection address (effective immediately):
ISE AG / TRANS SPED AG
Lochackerstrasse 4/6
8424 Embrach, Switzerland

ISE Freezone storage (follow the link)

With this new high-security warehouse, ISE AG reinforces its position as a reliable partner for the long-term preservation and secure storage of metals and precious metals.

For further information, the ISE AG team is available at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or by phone at +41 41 5 11 11 20.

ISE AG - Luzern, 18 Nov 2025

Metal prices as an indicator of political change worldwide

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Arndt Uhlendorff, CEO of the Institute for Rare Earths and Metals AG, explains why it is so important to track and analyse the fluctuations in metal prices

 

BY OBSERVING fluctuations in metal prices and understanding patterns established over decades and centuries, we can gain insights into global events, anticipate future developments, and make informed decisions – whether to buy, sell, and at what price.

Metal prices are highly volatile during times of anticipated or ongoing military conflicts. These fluctuations result from a combination of economic, geopolitical, and psychological factors.

Gold plays a pivotal role during periods of economic instability or geopolitical tension. Nations often increase their gold reserves because it serves as a ‘safe haven’ asset. Gold is not tied to financial systems (e.g., SWIFT), enabling countries to bypass international sanctions. During wars or major conflicts, gold can be used to pay for imported weapons, food, and other essential goods.

During world wars, many countries expanded their gold reserves, understanding that their currencies might 

lose value. For example, Germany and the United States heavily relied on gold during the First and Second World Wars to purchase resources.

In recent years, nations like Russia, China, and India have significantly increased their gold reserves. This move is linked to diversifying reserves and preparing for potential economic upheavals.

During global crises such as the COVID-19 pandemic or escalating geopolitical tensions, gold prices reached record highs, reaffirming its status as a ‘safe harbour.’ Monitoring gold prices can thus be a key to predicting geopolitical shifts and the prices of other metals and metal products.

For example, sanctions imposed on Russia in 2022 after the outbreak of the war with Ukraine led to a sharp increase in palladium and nickel prices, as Russia is one of the largest producers of these metals.

 

Nickel Cathode

Gold wire price 

The rise in gold wire prices as an example of a reaction to the launch and active development of artificial intelligence (AI) technologies

The sharp rise in the price of gold wire in 2023 illustrates how technological innovations, such as the development of artificial intelligence (AI) technologies, can drive demand for specific metal products used in microelectronics and semiconductors.

Gold wire prices remained relatively stable at around €300 per 10cm until 2023, but the large-scale production of chips and high-performance computing systems that use gold (e.g., in conductors and microcircuits) caused a significant price surge, stabilising at around €400 per 10cm.

The rise in gold wire prices due to AI technology development 
Another recent example of political actions impacting the global market is the sharp rise in prices for gallium, germanium, and antimony in the summer of last year. This coincided with China’s announcement of restrictions on the export of rare metals like gallium and germanium, essential for US microelectronics production. These restrictions were a response to US actions aimed at curbing China’s microelectronics industry.

The US ban on transferring cutting-edge technologies and next-generation microchips to China set the country back several years in AI development, including military AI technologies. With China controlling over 80% of global germanium production and US government gallium reserves running low, these measures had farreaching consequences.

Following stricter restrictions, China nearly ceased exporting gallium and germanium to the US, causing a sharp price increase: gallium prices rose by 80%, and germanium prices doubled. According to estimates by the U.S. Geological Survey, a total export ban on these materials could cost the US economy $3.4bn. While Washington is seeking to diversify supply chains, a quick resolution seems unlikely. 

The impact of Chinese government restrictions on antimony exports 

In addition to gallium and germanium, China banned the export of antimony-containing products to the US in 2024. China accounts for half of the world’s antimony production, widely used in the military industry for ammunition and nuclear weapons manufacturing. 

Germanium

 

Previously, antimony extraction was considered unprofitable, but by November 2024, the Rotterdam price for antimony reached $39,000 per ton, over three times its price at the start of the year. Canadian company Spearmint Resources announced plans to resume antimony mining in New Brunswick, signalling the potential exploration and development of new antimony deposits globally.

The role of rare earth and minor metals in the global green economy 

The global shift towards a ‘green’ economy has been a key factor driving up the prices of rare earth and minor metals. Countries aim to reduce carbon emissions and adopt renewable energy sources, significantly increasing demand for metals needed to produce solar panels, wind turbines, and batteries. Additionally, the rapid development of electric vehicles (EVs) requires large quantities of lithium, cobalt, nickel, and other rare earth elements for batteries and electric motors. Limited supplies, concentrated in a few countries like China, and the high costs of environmentally safe extraction have further pushed up prices. Moreover, these materials’ critical role in future technologies has spurred speculative market growth. As a result, the costs of rare and minor metals, central to the ‘green’ economy, have risen globally. 

Niche markets and pricing for rare commodities Beyond metals widely traded on exchanges, some rare minerals are difficult to price due to infrequent transactions, unique characteristics, and the lack of a standard market. For instance, osmium, especially its isotope osmium-187, is one of the rarest and most unique commodities in the global metal market. Kazakhstan is the primary exporter of osmium-187, making it extremely scarce.

Due to its rarity and specific mining requirements, osmium-187 is not traded on exchanges, and its market price is determined by laboratory assessments of quality, purity, and uniqueness, as well as previous transaction data. This pricing structure highlights the strategic importance of osmium-187 for high-tech and scientific applications, where it remains irreplaceable. 

Antimony

Metall prices 2025

ISE’s metal price database 

For over ten years, ISE has maintained its proprietary metal price database, which includes over 19,500 items. This database is built from diverse sources, including insider information about non-exchange-traded metals. Users of the monitoring system include individual clients, major electrical equipment manufacturers, international auditing firms, governmental institutions, and global research universities. Access to the system is available via the ISE AG website on an annual subscription basis, with a 24-hour trial period. Data is updated daily and can be exported in CSV format.

Monitoring metal prices helps identify key drivers of technological progress and their impact on the global economy, as well as anticipate economic changes. This makes it a crucial tool for businesses, policymakers, and researchers alike.

About the Institute for Rare Earth Elements and Metals 
The Institute for Rare Earth Elements and Metals AG (ISE AG), established in 2008, is a leading company specialising in high-precision metallurgical analysis and metal storage. Headquartered in Switzerland, the company operates offices in six countries and maintains a global network of 80 employees.   

ISE AG focuses on analysing precious and rare earth metals, as well as high-purity industrial products. The company offers highly secure storage facilities in modern warehouses spanning over 8,000m² in Switzerland, ensuring strict inspection and documentation protocols to preserve material integrity.

In its laboratories, ISE AG employs advanced technologies such as GD-MS, ICP-MS, and XRF to perform detailed analyses of a wide range of metals in compliance with ISO standards. Additionally, the company provides metal valuation services, offering reports and audits aligned with IFRS13 standards, and grants online access to real-time prices of over 19,500 metals and their products, enabling informed decisionmaking in a dynamic market environment. ISE AG is also actively involved in research, particularly in the field of metal recycling, collaborating with international universities to develop sustainable methods for recovering critical rare earth elements and minor metals. 

Combining cutting-edge technology with a commitment to quality and sustainable resource use, ISE AG is a trusted partner in the metallurgical industry.

 

 

Metallpreise als Indikator für politische Veränderungen weltweit

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Arndt Uhlendorff, CEO der Institute for Rare Earths and Metals AG, erklärt, warum es so wichtig ist, die Schwankungen der Metallpreise zu verfolgen und zu analysieren.

Durch die Beobachtung von Schwankungen der Metallpreise und das Verständnis von Mustern, die sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg etabliert haben, können wir Einblicke in globale Ereignisse gewinnen, zukünftige Entwicklungen abschätzen und fundierte Entscheidungen treffen – ob man kaufen, verkaufen oder den richtigen Preis bestimmen sollte.

Metallpreise sind in Zeiten erwarteter oder anhaltender militärischer Konflikte äußerst volatil. Diese Schwankungen resultieren aus einer Kombination wirtschaftlicher, geopolitischer und psychologischer Faktoren.

Gold spielt in Phasen wirtschaftlicher Instabilität oder geopolitischer Spannungen eine entscheidende Rolle. Staaten erhöhen oft ihre Goldreserven, da es als „sicherer Hafen“ gilt. Gold ist nicht an Finanzsysteme wie SWIFT gebunden, was Ländern ermöglicht, internationale Sanktionen zu umgehen. In Kriegszeiten oder während großer Konflikte kann Gold zum Bezahlen importierter Waffen, Lebensmittel und anderer lebenswichtiger Güter verwendet werden.

Während der Weltkriege erweiterten viele Länder ihre Goldreserven, da sie erkannten, dass ihre Währungen an Wert verlieren könnten. So stützten sich etwa Deutschland und die Vereinigten Staaten während des Ersten und Zweiten Weltkriegs stark auf Gold, um Rohstoffe zu erwerben.

In den letzten Jahren haben Länder wie Russland, China und Indien ihre Goldreserven deutlich ausgebaut. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit der Diversifizierung ihrer Reserven und der Vorbereitung auf mögliche wirtschaftliche Turbulenzen.

Während globaler Krisen – etwa der COVID-19-Pandemie oder zunehmender geopolitischer Spannungen – erreichten die Goldpreise Rekordhöhen und bestätigten damit erneut den Status des Edelmetalls als „sicherer Hafen“. Die Beobachtung der Goldpreise kann daher ein wichtiger Indikator zur Vorhersage geopolitischer Verschiebungen sowie der Preisentwicklung anderer Metalle und Metallprodukte sein.

Beispielsweise führten die nach dem Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2022 verhängten Sanktionen gegen Russland zu einem starken Anstieg der Palladium- und Nickelpreise, da Russland zu den größten Produzenten dieser Metalle gehört.

 

Nickel Cathode

Gold wire price 

DER ANSTIEG DER GOLDDRADPREISE ALS BEISPIEL FÜR EINE REAKTION AUF DIE EINFÜHRUNG UND AKTIVE ENTWICKLUNG VON TECHNOLOGIEN DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ (KI)

Der starke Anstieg des Golddrahtpreises im Jahr 2023 zeigt deutlich, wie technologische Innovationen – insbesondere die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) – die Nachfrage nach bestimmten Metallprodukten, die in Mikroelektronik und Halbleitern verwendet werden, antreiben können.

Die Preise für Golddraht blieben bis 2023 mit etwa 300 € pro 10 cm relativ stabil. Doch die großflächige Produktion von Chips und Hochleistungsrechnersystemen, in denen Gold beispielsweise in Leitern und Mikroschaltkreisen zum Einsatz kommt, führte zu einem deutlichen Preisanstieg, der sich schließlich bei rund 400 € pro 10 cm einpendelte.

Der Einfluss der KI-Entwicklung auf die Golddrahtpreise

Ein weiteres Beispiel für politische Maßnahmen, die den Weltmarkt stark beeinflussen, ist der massive Preisanstieg von Gallium, Germanium und Antimon im Sommer des vergangenen Jahres. Dieser fiel zeitlich mit Chinas Ankündigung von Exportbeschränkungen für seltene Metalle wie Gallium und Germanium zusammen – Rohstoffe, die für die US-amerikanische Mikroelektronikproduktion unverzichtbar sind.
Diese Maßnahmen waren eine Reaktion auf US-Sanktionen, die darauf abzielten, Chinas Mikroelektronikindustrie auszubremsen.

Das US-Verbot, Spitzentechnologien und Chips der nächsten Generation nach China zu exportieren, warf Chinas Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz, einschließlich militärischer KI-Anwendungenum mehrere Jahre zurück.
Da China über mehr als 80 % der weltweiten Germaniumproduktion verfügt und die US-Regierung kaum Galliumreserven besitzt, hatten diese Schritte weitreichende wirtschaftliche Folgen.

Nach der Verschärfung der Exportbeschränkungen stellte China den Export von Gallium und Germanium in die USA nahezu vollständig ein, was zu einem drastischen Preisanstieg führte:

  • Galliumpreise stiegen um 80 %,
  • Germaniumpreise verdoppelten sich.

Nach Schätzungen des U.S. Geological Survey könnte ein vollständiges Exportverbot dieser Materialien die US-Wirtschaft bis zu 3,4 Milliarden US-Dollar kosten. Während Washington versucht, seine Lieferketten zu diversifizieren, ist eine schnelle Lösung nicht in Sicht.

Die Auswirkungen chinesischer Exportbeschränkungen auf Antimon

Neben Gallium und Germanium verbot China im Jahr 2024 auch den Export antimonhaltiger Produkte in die USA.
China deckt etwa die Hälfte der weltweiten Antimonproduktion ab – ein Metall, das in der Rüstungsindustrie, insbesondere bei der Herstellung von Munition und Nuklearwaffen, eine zentrale Rolle spielt.

Germanium

 

Früher galt die Förderung von Antimon als unrentabel, doch bis November 2024 erreichte der Rotterdamer Antimonpreis rund 39.000 US-Dollar pro Tonne – mehr als das Dreifache des Preises zu Jahresbeginn.
Daraufhin kündigte das kanadische Unternehmen Spearmint Resources an, den Antimonabbau in New Brunswickwieder aufzunehmen. Dies signalisiert ein weltweites Interesse an der Erkundung und Entwicklung neuer Antimonvorkommen, da das Metall zunehmend strategische Bedeutung gewinnt.

Die Rolle seltener Erden und kleinerer Metalle in der globalen grünen Wirtschaft

Der weltweite Übergang zu einer „grünen“ Wirtschaft ist einer der Haupttreiber für den Preisanstieg vieler seltener Erden und sogenannter Minor Metals.
Da Länder ihre CO₂-Emissionen senken und auf erneuerbare Energien umstellen wollen, steigt der Bedarf an Metallen, die für die Herstellung von Solarzellen, Windturbinen und Batterien notwendig sind, rapide an.

Auch der rasche Ausbau der Elektromobilität erfordert große Mengen an Lithium, Kobalt, Nickel und anderen Seltenerdelementen für Batterien und Elektromotoren.
Die begrenzte Verfügbarkeit dieser Rohstoffe – meist konzentriert in nur wenigen Ländern wie China – sowie die hohen Kosten einer umweltgerechten Förderung treiben die Preise zusätzlich nach oben.
Darüber hinaus hat die strategische Bedeutung dieser Metalle für Zukunftstechnologien zu spekulativen Marktentwicklungen geführt.
Das Ergebnis: Die Preise für seltene und spezielle Metalle, die für die grüne Transformation zentral sind, sind weltweit stark gestiegen.

Nischenmärkte und Preisbildung seltener Rohstoffe

Neben den an Börsen gehandelten Metallen gibt es extrem seltene Mineralien, deren Preisbildung schwierig ist. Das liegt an seltenen Transaktioneneinzigartigen Eigenschaften und dem Fehlen eines standardisierten Marktes.

Ein herausragendes Beispiel ist Osmium, insbesondere das Isotop Osmium-187 – eines der seltensten und außergewöhnlichsten Materialien auf dem globalen Metallmarkt.
Kasachstan gilt als Hauptexporteur von Osmium-187, was dessen extreme Knappheit erklärt.

Da Osmium-187 aufgrund seiner Seltenheit und speziellen Gewinnungsanforderungen nicht an Börsen gehandeltwird, orientiert sich der Marktpreis an

  • Laborbewertungen (Qualität, Reinheit, Einzigartigkeit) und
  • Daten vergangener Transaktionen.

Diese individuelle Preisstruktur unterstreicht die strategische Bedeutung von Osmium-187 für Hochtechnologie- und wissenschaftliche Anwendungen, in denen das Element unersetzlich bleibt.

Antimony

Metall prices 2025

Die Metallpreisdatenbank des ISE

Seit über zehn Jahren unterhält das Institute for Rare Earth Elements and Metals AG (ISE) eine eigene Metallpreisdatenbank, die mehr als 19.500 Einträge umfasst.
Diese Datenbank basiert auf vielfältigen Quellen, darunter auch Insiderinformationen zu nicht börsengehandelten Metallen.

Zu den Nutzern des Überwachungssystems zählen Privatkundengroße Hersteller elektrischer Ausrüstungeninternationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaftenstaatliche Institutionen sowie weltweit führende Forschungseinrichtungen.
Der Zugriff auf das System erfolgt über die Website der ISE AG im Rahmen eines Jahresabonnements, das eine 24-stündige Testphase beinhaltet.
Die Daten werden täglich aktualisiert und können im CSV-Format exportiert werden.

Die Überwachung der Metallpreise hilft, Schlüsseltrends des technologischen Fortschritts zu erkennen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu verstehen. Sie ermöglicht es, wirtschaftliche Veränderungen frühzeitig abzuschätzen – ein unverzichtbares Instrument für Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Forscher gleichermaßen.

Über das Institute for Rare Earth Elements and Metals AG (ISE AG)

Die ISE AG, gegründet 2008, ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der hochpräzisen metallurgischen Analysen und der Lagerung von Metallen.
Der Hauptsitz befindet sich in der Schweiz, daneben unterhält das Unternehmen Büros in sechs Ländern und beschäftigt weltweit rund 80 Mitarbeiter.

Der Fokus der ISE AG liegt auf der Analyse von EdelmetallenSeltenerdmetallen und hochreinen Industrieprodukten.
Das Unternehmen betreibt moderne Hochsicherheitslager mit einer Gesamtfläche von über 8.000 m² in der Schweiz, die durch strenge Prüf- und Dokumentationsverfahren die Materialintegrität gewährleisten.

In den firmeneigenen Laboratorien kommen modernste Analysetechnologien wie

  • GD-MS (Glow Discharge Mass Spectrometry),
  • ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) und
  • XRF (Röntgenfluoreszenzanalyse)
    zum Einsatz. Diese Analysen erfolgen gemäß ISO-Normen.

Darüber hinaus bietet die ISE AG Bewertungs- und Auditdienste für Metalle an, die sich an den IFRS-13-Standardsorientieren.
Kunden erhalten Online-Zugang zu Echtzeitpreisen von über 19.500 Metallen und deren Produkten, was eine fundierte Entscheidungsfindung in einem dynamischen Marktumfeld ermöglicht.

Die ISE AG engagiert sich zudem aktiv in der Forschung, insbesondere im Bereich des Metallrecyclings, und arbeitet dabei mit internationalen Universitäten zusammen, um nachhaltige Verfahren zur Rückgewinnung kritischer Seltenerdmetalle und Minor Metals zu entwickeln.

Mit der Verbindung aus modernster Technologiehöchster Qualitätsstandards und einem klaren Bekenntnis zu nachhaltigem Ressourcenumgang gilt die ISE AG als verlässlicher Partner der metallurgischen Industrie.

 

 

 

 

Nickel

Ni • Ordnungszahl 28

Nickel

Nickel ist ein silbrig-weißes Metall. Es ist hart, schmiedbar, duktil. Nickel ist bei Raumtemperatur gegen Luft und Wasser sehr beständig. Verdünnte Säuren greifen Nickel nur sehr langsam an.

Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit ist Nickel als Legierung in Stahl bedeutend. Zwei Drittel des Nickelbedarfs kommen aus der Stahlindustrie. Die Verwendung in Batteriekathoden ist ein weiterer wichtiger Bereich für Nickel.

Das wichtigste Abbauland ist Indonesien, das 80 Prozent des Weltbedarfs deckt.

In Indonesien befindet sich auch die größte Mine der Welt: die Weda Bay-Mine wird von einem Joint-Venture zwischen dem chinesischen Stahlriesen Tsingshan, Eramet aus Frankreich und dem indonesischem Staat betrieben.

Tsingshan, einer der weltgrößten Stahlkonzerne, ist der größte Nickelproduzent.

  • Geschichte

    Bereits im Altertum war Nickel verbreitet, allerdings nicht bewusst. Syrische Bronze von 3300 v. Chr. enthielt Nickelanteile von zwei Prozent, die wohl aus dem Kupfer- oder Zinnerz stammten. In chinesischen Schriften wird zwischen 1700 und 1400 v. Chr. „weißes Kupfer“ (Neusilber) erwähnt.

    Nickel wurde erstmals 1751 von Axel Frederic Cronstedt rein dargestellt und nach dem Mineral Kupfernickel (schwedisch kopparnickel, heute Nickelin) benannt, in dem er das bis dahin unbekannte Metall fand. Die Bezeichnung Kupfernickel verdankte der Rohstoff mittelalterlichen Bergleuten aus dem Erzgebirge, die ihren Fund für Kupfererz hielten. Weil sich daraus aber kein Kupfer gewinnen ließ, glaubten sie, dass es von Berggeistern („Nickeln“) verflucht war. Eine ähnliche Etymologie findet sich bei Cobalt („Kobold“), das oft mit Nickel vergesellschaftet sein kann.

    Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Nickel in der Münzprägung verwendet. Die erste Münze aus reinem Nickel wurde 1881 geprägt.

    1889 entwickelte James Riley nickelhaltige Stähle.

  • Verwendung

    Etwa zwei Drittel des produzierten Nickels gehen in die Stahlindustrie. Nickel erhöht die Korrosionsbeständigkeit, Zähigkeit und Hitzebeständigkeit von Stahl.

    Die steigende Nickelnachfrage ist jedoch auf die Batterieindustrie zurückzuführen. Nickel ist ein wichtiger Bestandteil in den Kathoden von Lithium-Ionen-Akkus für elektrisch betriebene Autos. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2030 über 30 Prozent der Nickelnachfrage aus der Batterieindustrie kommen wird.

    Weitere Anwendungen für Nickel sind Superlegierungen für die Flug- und Raumfahrtindustrie sowie normale Legierungen für Anlagen in der chemischen Industrie.

  • Vorkommen, Abbau, Gewinnung

    Nickel kann aus sulfidischen oder lateritischen Erzen wirtschaftlich abgebaut werden, wobei über drei Viertel aus lateritischen Erzen gewonnen werden, die vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten anzutreffen sind. Sulfiderze haben zwar einen bessern Nickelgehalt, Lateriterze lassen sich jedoch günstiger abbauen. Allerdings werden größere Flächen beansprucht und der Abbau in tropischen Gebieten stellt Risiken für die Biodiversität dar.

    Zu den wichtigsten lateritischen Erzen gehören Garnierit und Limonit.
    Pentlandit ist die Hauptquelle sulfidischer Nickellagerstätten.

    Nickelvorkommen sind oft mit Cobalt vergesellschaftet.

    Das mit Abstand führende Abbauland ist Indonesien, wo Lateriterze abgebaut werden. Die indonesische Nickelindustrie ist eng verwoben mit chinesischen Unternehmen, die vor Ort zahlreiche Nickelhütten und -raffinerien betreiben (Indonesia Morowali Industrial Park, Indonesia Weda Bay Industrial Park). Indonesien verfügt über die größten Nickelreserven auf der Welt.

    Die Philippinen sind der zweitgrößte Nickelförderer. Auch hier werden Lateriterze abgebaut.

    Die Weda Bay-Mine auf der indonesischen Insel Halmahera ist die größte Mine der Welt. Sie gehört einem Joint-Venture zwischen Tsingshan, Eramet und dem indonesischem Staatsunternehmen PT Antam Tbk.

    Der Stahlriese Tsingshan Holding Group aus China ist der weltgrößte Nickelproduzent. Norilsk Nickel in Russland ist der größte Hersteller von hochreinem Nickel. An dritter Stelle steht der brasilianischen Bergbauriese Vale.

    Die globale Jahresproduktion von Nickel beträgt ungefähr 3,5 Millionen Tonnen. Tendenz steigend wegen der Nachfrage aus der Batterieindustrie.

  • Substitution

    Nickelarme, Duplex- oder ultrahochchromhaltige Edelstähle werden im Bauwesen durch austenitische Stähle (Stahl mit über 8 Prozent Nickelanteil) ersetzt.
    In der Energieerzeugungs- und Petrochemieindustrie werden manchmal nickelfreie Spezialstähle anstelle von Edelstahl eingesetzt.
    Titanlegierungen können in korrosiven chemischen Umgebungen Nickelmetall oder Nickelbasislegierungen ersetzen.

The EU and Electromobility: An unfinished drama

**Image protected by ISE AG – Lucerne**

Europe’s indecisiveness on electromobility does not give its automotive industry any competitive advantage. What truly matters is access to raw materials—on which the energy transition equally depends. Control over these resources still lies far away: in China.

The global pioneer in electromobility is, of all countries, one that relies heavily on oil and gas revenues: Norway. But this is not the only peculiarity in automotive policy. In 2023, the EU effectively decided to phase out internal combustion engine vehicles by 2035—only to partially reverse course 19 months later under pressure from the automotive industry, together with Germany, Italy, and several Eastern European member states.

This is striking because maintaining parallel combustion and electric platforms increases costs for manufacturers. That hardly constitutes a competitive advantage over Chinese competitors. Moreover, the political U-turn undermines the predictable regulatory framework that industry and investors require for planning certainty. This is especially true for the automotive industry, which operates on long development cycles of up to 15 years.

But a more fundamental question arises: Is a one-hundred-percent transition to electromobility even possible? Theoretically yes, according to artificial intelligence. In practice, however, the answer currently appears rather negative—especially when considering the supply of necessary raw materials and clean electricity.

Toothless EU Raw Materials Policy

At the beginning of February, the European Court of Auditors published a report examining the EU’s raw materials policy. In 2023, the EU adopted the Critical Raw Materials Act outlining numerous measures intended to reduce its overwhelming dependence on China and a few other countries for materials such as lithium, cobalt, nickel, and rare earth elements. “Toothless and lacking a coherent plan” was the damning verdict of the auditors regarding Europe’s raw materials strategy.

The World Bank forecasts that the green transition will increase raw material demand fivefold by 2050. Based on 2020 levels, the European Commission estimates that demand for lithium will increase eighteenfold by 2030, while demand for cobalt will increase fivefold. Yet three-quarters of the EU’s raw material needs are imported.

https://ise-ag.swiss/index.php/en/gallium-en

Heavy Losses Due to Shortages of Rare Earths

Nevertheless, governments have failed to materially back up their ambitious climate targets. If China chooses to do so, it can simply throttle European industry—as demonstrated by export restrictions on rare earths(permanent magnets), gallium and germanium(used in computer chips) over the past two years.

Thomas Krümmer, a rare earth expert and author of the “Rare Earths Observer,” estimates that the direct and indirect economic losses resulting from China’s rare earth restrictions amount to at least ten percent of global economic output. This has been known since 2010, when China first tightened the screws and triggered the first rare earth crisis—an event that led to the founding of the Institute for Rare Earths and Metals.

https://ise-ag.swiss/index.php/en/germanium-en

Up to 240 Terawatt Hours More Electricity Required

What about the supply of clean electricity? In 2024, 260 million cars were on EU roads. Only three percent—about eight million vehicles—were purely electric. They consume around 16 terawatt hours (TWh) of electricity per year. Total electricity consumption in the EU-27 amounted to 2,732 TWh, of which about 1,000 TWh (40 percent) came from renewable energy sources.

A study by Fraunhofer ISI and the auditing firm PwC forecasts that by 2040, the share of electric vehicles will rise to 30 percent, requiring approximately 240 TWh of additional electricity. To generate this additional power from clean sources, about 120 to 160 gigawatts (GW) of new wind and solar capacity would need to be installed.

However, transport is not the only sector being electrified. Energy-intensive industries, residential heating systems (heat pumps), and data centers are also significantly increasing electricity demand. Overall consumption could rise by 30 to 50 percent—equivalent to an additional 800 to 1,350 TWh. To cover this entirely with renewables, between 470 and 790 GW of new renewable generation capacity would have to be installed over the next 15 years.

The Bottleneck: Grid Expansion

In 2025, according to initial estimates, 85 GW of new wind and solar capacity were added in the EU. If expansion continues at this pace, the EU could realistically achieve its targets.

But solar panels and wind turbines are not the only prerequisites for the green transition. Expanding grid infrastructure, storage capacity, and implementing intelligent control systems are essential to ensure that green electricity reaches where it is required and to guarantee supply security. The expansion of cross-border interconnections also plays a crucial role. The large-scale blackout in Spain—a frontrunner in renewable electricity generation—illustrates the severe consequences of delayed domestic and cross-border grid expansion.

More Raw Material Demand for Power Infrastructure

The investments required for electricity grids in the EU amount to €1.1 trillion by 2040, equivalent to €74 billion per year. Translated into material terms, this means vast quantities of steel and thousands of kilometers of copper cables. The massive expansion of wind turbines and solar panels requires large quantities of critical raw materials such as rare earths, silicon, indium, and selenium, while battery storage depends on lithium, graphite, cobalt, and nickel.

The argument thus comes full circle, returning to the EU’s dependency on raw materials and the auditors’ damning conclusion: “No solid strategy.” It therefore remains unclear how the EU intends to accomplish not only the transport transition but also the broader energy transition without securing the necessary raw materials. Perhaps the wavering course on the combustion engine phase-out reflects a quiet suspicion within political circles that the EU may no longer be able to catch up in the global race for critical minerals.

February 2026 – Arndt Uhlendorff
for the Institute for Rare Earths and Metals AG