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Das Institut für Seltene Erden und Metalle wurde mit dem Auftrag gegründet Europäische Industrieunternehmen direkt mit Minenbetrieben in Verbindung zu bringen. Eine unsichere Lieferkette, der Elemente der seltenen Erden und anderen als kritische eingestufte Rohstoffe, brachten Experten ihrer Bereiche im Jahr 2008 zusammen.

Nachdem im Jahr 2011 die Lieferengpässe als abgewendet galten, wurde formell ein Verein gegründet, der als non-profit Organisation das organisch gewachsene Kontaktnetzwerk zusammenhalten sollte. Seit 2011 halten wir Preise für verschiedenste Metalle und deren Produkte fest, die alle einen Eintrag in unsere Datenbank finden.

Das Institut für seltene Erden und Metalle AG lagert, analysiert und bewertet hochreine Metalle und seltene Erden.
 
 

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Kritische/Strategische Metalle

Kritische und strategische Metalle

„Lithium und Seltene Erden werden bald wichtiger sein, als Öl und Gas“
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin

Die Abwendung von fossilen Brennstoffen hin zu CO2-neutralen Technologien, die fortschreitende Digitalisierung und der Durchbruch von Künstlicher Intelligenz haben in den vergangenen beiden Jahrzehnten zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Lithium, Nickel und Kobalt sowie Seltenen Erden geführt. Diese Metalle mit teils exotisch klingenden Namen wie Gallium, Tantal oder Ytterbium sind unverzichtbar in Spitzentechnologien für Halbleiter, Drohnen und Batterien.

Größter Hersteller der meisten dieser Metalle ist mit Abstand China — sei es beim Bergbau oder in der Raffination. Ähnlich wie die OPEC-Staaten bei Erdöl hat die Volksrepublik den Markt in der Hand. Das gilt ganz besonders für Seltene Erden. Da China sein Monopol als Verhandlungsmasse, aber auch als Waffe gegen die Konkurrenz einsetzt, bemühen sich westliche Industrieländer ihre Abhängigkeit von China zu reduzieren.

2023 hat China strenge Exportquoten auf Gallium und Germanium eingeführt. Zwei Elemente mit einer Schlüsselrolle bei Halbleitern. Diese Taktik ist nicht neu. Schon 2010 kam es nach dem sogenannten Senkaku-Vorfall zu einer Versorgungskrise bei Seltenen Erden, mit extremen Preissteigerungen, weil China seine Exporte plötzlich gedrosselt hat. Wenige Jahre später schwemmte das Reich der Mitte dann den Weltmarkt mit Seltenen Erden zu Dumpingpreisen, mit denen westliche Mitbewerber nicht mithalten konnten.

Die USA, die EU, Japan, Kanada, aber auch China und Russland führen nun periodisch aktualisierte Listen über strategische und kritische Rohstoffe. Es handelt sich um Metalle, die für die Wirtschaft des jeweiligen Landes wichtig sind, die knapp sind oder knapp werden könnten und bei denen die Versorgungssicherheit hohen Risiken ausgesetzt ist.

Mit gezielten Rohstoffstrategien wie dem Critical Raw Materials Act der EU-Kommission oder dem Critical Minerals Action Plan der USA versuchen Regierungen das Problem in den Griff bekommen.

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Basismetalle

Basismetalle

Basismetalle sind Nicht-Eisenhaltige Metalle. Zu Ihnen gehören:

Aluminium, Kupfer, Blei, Nickel, Zinn und Zink

Diese Metalle werden sehr häufig in der Industrie verwendet und werden dementsprechend an der LME (London Metal Exchange) als Terminkontrakte gehandelt.

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Metalle und Legierungsbestandteile, keine Verbindungen:

  • Aluminium

    Leichtmetall; Aluminiumfolie, Behälter, Leitermaterial (Elektrotechnik)

  • Blei

    Legierungen, Bleiakkumulator, Lote, Korrosionsschutz, Gewicht

  • Eisen

    wichtigster metallischer Werkstoff (Stahl, Gusseisen), viele Legierungen

  • Kupfer

    Elektrotechnik (zweithöchste Leitfähigkeit nach Silber), Bronze, Messing

  • Nickel

    Legierungen (Nickel-Eisen, Nickel-Chrom, Nickel-Kupfer etc.), Legierungsbestandteil (Chrom-Nickel-Stahl), Magnete

  • Zink

    Legierungsbestandteil (Messing), Zinkdruckgussteile (Zamak-Legierung), Verzinkung von Stahlteilen (Feuerverzinken, Bandverzinken)

  • Zinn

    Legierungsbestandteil (Bronze), Lote (Lötzinn), Weißblech, Zinnfiguren

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